„Songs am Sonntag Nachmittag um 4“

das groĂźe Abschluss-Fest

30 Jahre „Songs“ auf der Wiese vor Kloster Banz am So, 3. Juli 2016 um 16 Uhr

Das groĂźe Finale, denn mit dem Jahrgang 2016 ging das groĂźe Festival der Liedermacher in die 30. Runde und fand in dieser Form in Bad Staffelstein zum letzten Mal statt.

Das Abschlussfest am 3. Juli hat als Finale der 30 Jahre noch einmal erinnert, dass es auch in einer Zeit der Schnelllebigkeit Künstler gibt, die nicht mit Händen und Füßen um den Anschluss an das Pop-Getöse kämpfen, sondern Lieder schreiben, die vor allem poetische Texte haben und in der für Banz so typischen Atmosphäre animieren, wie es Konstantin Wecker einmal ausgedrückt hat: zu schlendern.


In Zukunft werden die „Songs an einem Sommerabend“ in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern auf Wanderschaft gehen. Partner, die sich um die Abwicklung und Organisation kĂĽmmern. Das Programmkonzept liegt weiterhin in den Händen von Ado Schlier und gleichgesinnten Kollegen.

Karten fĂĽr die Songs 2017 in Sterzing reservieren

So steht schon verbindlich fest, dass das Festival am ersten Juli-Wochenende Fr, 7. und Sa, 8. Juli 2017 in Sterzing in SĂĽdtirol stattfinden wird. Der Tourismusverein Sterzing sowie die Stadt Sterzing werden hier unser regionaler Partner sein.

Nähere Informationen über die mitwirkenden Künstler, den Kartenvertrieb und Übernachtungsmöglichkeiten für ein unterhaltsames Wochenende in einer der schönsten Regionen Südtirols erhalten Sie Anfang September z.B. hier über unsere Website.

Da das Kontingent an Karten begrenzt ist, empfehlen wir Ihnen bereits jetzt, Ihre Karte(n) zu reservieren. Sie erhalten dann rechtzeitig Informationen ĂĽber das Programm und sind bei den „Songs an einem Sommerabend – das Original“ am ersten Juli-Wochenende Fr, 7. / Sa, 8. Juli 2017 in Sterzing in SĂĽdtirol sicher mit dabei! » zur Kartenreservierung


Konstantin Wecker & Band

Auch 2016 steht er fĂĽr AufrĂĽtteln und Schlendern

Konstantin Wecker

Bild: © Thomas Karsten

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist. Wer verbindet diese Zeile nicht mit Konstantin Wecker? Im Sommer 2016 wird der deutsche Liedermacher auf dem Banzer Festival wieder live zu erleben sein. Konstantin Wecker und sein Publikum, das ist mehr als eine Freundschaft, das ist Liebe.

Seit nunmehr 40 Jahren tritt der bayerische Komponist und Sänger bereits in Deutschland, Österreich, Italien und in der Schweiz auf. Vier Jahrzehnte, in denen er seinen Idealen stets treu geblieben ist. Dafür lieben ihn seine Anhänger ebenso wie für seinen immer offenen Umgang mit der eigenen Geschichte. Denn Konstantin Wecker wurde schon oft aus der Bahn geworfen - doch seinen Weg zu sich selbst hat er nie aus den Augen verloren.

Mit alten Klassikern wie „Genug ist nicht genug“ oder „Frieden im Land“, „Sage nein“ und den neuen Songs „Absurdistan“ und „Wut und Zärtlichkeit“ lässt der Musiker seiner Empörung freien Lauf und auch Zeilen, die er vor 30 Jahren gedichtet hat, sind heute so aktuell wie nie. Für den streitbaren Künstler herrscht auch im Sommer 2016 alles andere als Frieden im Land. Aus diesem Grund zeigt er auf seine ganz eigene Art und Weise den allzu Mächtigen auf dieser Welt auch in diesem Jahr die Faust.

Der wachsame und engagierte Poet nutzte schon immer die Kraft der lauten und leisen Töne, um die Menschen zur Innenschau und Wachsamkeit zu bewegen. Aufzustehen.

Konstantin Wecker im - Sommer 2016 - unter dem schlichten Programmtitel verbirgt sich auch in diesem Jahr eine unbändige Ladung Lebens- und Spielfreude, durch die der Musiker wundervolle Momente erlebt und mit seinem Publikum teilt.

Konstantin Wecker ist zum neunten Mal bei den „Songs“ dabei.

Am Sonntag, 3. Juli, mit einem veränderten Programm - teilweise mit Liedern, die mit seinen früheren Auftritten zusammenhängen.

» Website von Konstantin Wecker


Klaus Hoffmann & Band

Der Berliner Geschichtenerzähler

Klaus Hoffmann

Bild: © Malene Hoffmann

Klaus Hoffmann wurde 1951 in Berlin-Charlottenburg geboren. Nach einer Lehre zum AuĂźenhandelskaufmann besuchte er die Schauspielschule „Max Reinhardt“ in Berlin. Im Anschluss engagierte ihn 1974 Kurt HĂĽbner an die Freie VolksbĂĽhne Berlin, 1978 ging er zu Boy Gobert  ans Thalia-Theater in Hamburg.  

Unter anderem erhielt er fĂĽr seine Hauptrolle in „Die neuen Leiden des jungen W.“  die „Goldene Kamera“ sowie einen „Bambi“. FĂĽr sein Musical „Brel – Die letzte Vorstellung“ wurde er mit der „Goldenen Europa“ ausgezeichnet. 

In den späteren Jahren machte Klaus Hoffmann aus seiner Liebe zu BĂĽchern eine neue Leidenschaft: Er schreibt selbst und hat bereits drei Romane:  „Afghana“ 2000, „Der Mann, der fliegen wollte“ 2004 und „Phillip und die Frauen“ 2011 veröffentlicht. 2012 erschien seine Autobiografie „Als wenn es gar nichts wär“. 

Seit seinem 17. Lebensjahr tritt Klaus Hoffmann als Chansonier und Sänger mit eigenen Texten und Musik auf. Seine Übersetzungen und Interpretation der Lieder Jacques Brel finden und fanden auch international Anerkennung.

1975 veröffentlichte er seine erste Schallplatte und bis heute hat er mehr als 40 Alben herausgebracht.

2016 feiert Klaus Hoffmann seinen 65. Geburtstag und sein 40. Bühnenjubiläum. Seine neue CD „Leise Zeichen“ wird im Herbst 2016 erscheinen.

Der Auftritt von Klaus Hoffmann bei den „Songs“ ist sein achter Besuch. Für seinen Auftritt am Sonntag hat sich Klaus Hoffmann leise Lieder ausgesucht.

» Website von Klaus Hoffmann


SOLOzuVIERT

Liedermacher - Dialektiker - Austropop

SOLOzuVIERT

Bild: © Sony Music / Marija Kanizaj

Eigentlich war SOLOzuVIERT geplant, um die jeweiligen Solo- bzw. Band-Projekte der
Herren Horst Klimstin, Uwe Hölzl, Benji Hassler und Chris Watzik unter die Leute zu
bringen - eine Art Tupperparty fĂĽr Musikinteressierte. Jeweils SOLO geht man fĂĽr eine halbe Stunde auf die BĂĽhne, um sein Bestes zu geben. Die Idee, als Zugaben ein paar Nummern
gemeinsam, mit mehrstimmigem Gesang zu machen, lieĂź nicht lange auf sich warten. Sodann beschlossen die Herren, sich auch zu einer Art Band zusammenzuschlieĂźen - zu Ă–sterreichs erster Liedermacherband SOLOzuVIERT.

Im Jänner 2009 begann die Konzertreihe „Liedermacherabend - SOLOzuVIERT“. Fast ein Jahr und 40 Konzerte später wurde aus dieser Reihe das Projekt bzw. die Band
SOLOzuVIERT. Mit den beiden Programmen „Einsam“ und „Gemeinsam“ tourten sie 2010 durch das Land, brachten ihre erste Single „Es ist Weihnachtszeit“ heraus und absolvierten drei Fernsehauftritte - somit war bereits das erste Jahr sehr erfolgreich. Live-Konzerte quer durch das Land, ob beim Wiener Donauinselfest, dem Burgarena Finkenstein oder beim
Grazer Stadtfest.

SOLOzuVIERT erzeugen mit lockerem und bisweilen auch selbstironischem Geplauder eine sehr persönliche und kurzweilige Stimmung und machen so jeden Konzertabend zu einem einzigartigen Erlebnis.

Auf vielen Reisen beweist die steirische Gruppe SOLOzuVIERT eindrucksvoll, dass die Dialektmusik noch lange nicht das vielbeschworene Ende gefunden hat. Ihr Auftritt bei den „Songs an einem Sommerabend“ im letzten Jahr brachte ihnen endgültig auch den Durchbruch in Deutschland und Südtirol.

Auf Wunsch vieler Besucher sind sie 2016 zum zweiten Mal dabei.

Am Sonntag, wie auch an den anderen Tagen, wollen die vier aus Ă–sterreich die Wiese zum Kochen bringen!

» Website von SOLOzuVIERT


Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra

Swingende Notwendigkeit
Bodo mit Pauken und Trompeten

Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra

Bild: © Carsten Dapper

Der preisgekrönte Klavierkabarettist Bodo Wartke und The Capital Dance Orchestra unter der Leitung des Geigers David Canisius bringen jeden Konzertsaal zum Beben. Mit seinem ausgeprägten Gespür für gute Unterhaltung, einem bestens aufgelegten Orchester und bezaubernden Backgroundsängerinnen erweckt ein charmanter Bodo Wartke die legendären Tanzpaläste in ihrer ganzen Pracht zu neuem Leben und präsentiert ein opulentes Programm mit Evergreens aus seinen vier Klavierkabarettprogrammen und ganz neuen Kompositionen.

„Ich erfĂĽlle mir mit Swingende Notwendigkeit einen Traum“. — Bodo Wartke

Bodo Wartke und The Capital Dance Orchestra wären nicht das experimentierfreudige
Ensemble, wenn sie nicht auch sämtliche Spielarten des Swing und aller angrenzenden Stile austesten würden. Die Musiker dieses wandlungsfähigen Orchesters beherrschen feinste
Nuancen mit differenziertem Klangvolumen, setzen ungeahnte Energien frei und faszinieren mit pointierten Showelementen. „Swingende Notwendigkeit“ ist ein mitreißendes musikalisches Feuerwerk!

„Das Programm ist zwar das Ergebnis eines Prozesses, aber nicht das Ende der Reise“. — David Canisius

Mit „Swingende Notwendigkeit“ betritt Bodo Wartke Neuland und zeigt die ganze Bandbreite seines Könnens. Neben gewitztem Klavierkabarett, das Bodo Wartke seit mehr als 15 Jahren präsentiert und dem gefeierten Debüt als Schauspieler in seinem Solo-Theater König Ödipus erleben wir nun einen singenden, tanzenden und steppenden Entertainer, der mit seiner einzigartigen Spontaneität auch die ganz große Revue locker aufs Parkett zaubert.

„Swing, das ist Lebensfreude fĂĽr mich!“ — Bodo Wartke

Der Auftritt von Bodo Wartke bei den „Songs“ ist sein zwölfter Besuch.

» Website von Bodo Wartke

» Website zum Projekt Swingende Notwendigkeit


Viva Voce – die a cappella Band

Genialer Vokal-Export aus Mittelfranken: Die Band ohne Instrumente

Viva Voce

Bild: © Thorsten Wingenfelder

Eine Band ganz ohne Instrumente? Na klar: Alles original mundgemacht. Seit 1998 haben die fünf Sänger von VIVA VOCE den von ihnen geschaffenen Vox-Pop perfektioniert. Eigene Songs mit tiefgründigen Texten, Cover-Versionen aus den aktuellen Charts, Kirchenchoräle oder Jazziges – Bastian Hupfer, David Lugert, Heiko Benjes, Jörg Schwarztmanns und Mateusz Phouthavong knüpfen sich jeden Stil vor und schicken ihn durch ihre Stimmbänder.
Eine gute Grundausbildung ist Voraussetzung, ebenso Liebe zur Musik und Experimentierfreude. All das bringen die Sänger aus dem Raum Ansbach mit; die Wurzeln des Vokal-Ensembles wurden in der gemeinsamen Schulzeit beim Windsbacher Knabenchor gelegt. Als Chorknaben würden sie heute allerdings nicht mehr durchgehen, längst sind sie Bühnenprofis und musikalische Multi-Talente.

In Spitzenzeiten brachte es das Quintett auf 150 Konzerte pro Jahr, heute hat es sich bei ca. 120 Auftritten eingependelt. Neben ihrer aktuellen peppig-poppigen Bühnenshow EGO mit großartigen Licht- und Bühneneffekten hat VIVA VOCE aber auch ein Händchen für die leiseren Töne. Speziell für Kirchen und Klöster haben sie das Programm „Neue Songs in alten Mauern“ konzipiert und für die Weihnachtszeit halten sie die besinnlich-unterhaltsame Weihnachtsshow „Wir schenken uns nix“ bereit.

Daneben bleibt immer noch Zeit für besondere Projekte. Zusammen mit Rolf Zuckowski und den Latvian Voices, einer Damen-A Cappella Gruppe aus Riga/Lettland, haben sie das Konzeptalbum „Zeit der Wunder“ aufgenommen und daraus ein Konzertprogramm für die Winter-Weihnachtzeit entwickelt, das höchste Ansprüche zufrieden stellt. Und für all diejenigen, die den „großen Auftritt“ lieben geht VIVA VOCE auch gern mit einem Symphonie-Orchester auf die Bühne. „Viva Voce goes Symphonic“ heißt das Projekt, bei dem die A Cappella Band schon mit namhaften Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern oder der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg zusammen konzertiert hat.

Ăśberhaupt: Das Können der Band ist bereits von verschiedensten Seiten honoriert worden. Bei groĂźen Firmen werden sie zu Werkseröffnungen in Anwesenheit von viel Polit-Prominenz gebucht. Banken engagieren sie besonders gern fĂĽr Gala-Veranstaltungen und lassen sich eigene Image-Songs im Vox-Pop-Stil erstellen. VIVA VOCE ist Träger des „Kulturpreis Bayern“, als Repräsentanten des Freistaates Bayern waren sie auf der Weltausstellung EXPO in Shanghai zu Gast. Sie sind ebenso „KĂĽnstler des Monats der Metropolregion NĂĽrnberg“ wie stolze Besitzer des „Lichtenfelser Knotens“ als Schirmherren des dortigen Korbmarktes. In ihrer Laufbahn waren sie Gäste in zahlreichen TV-Shows, u. a. bei Florian Silbereisen in der ARD und in vielen ZDF-Shows. Beim Bayerischen Rundfunk sind sie Stammgäste im TV- und Live-Programm, u. a. bei der BR-Städtereise oder den „Songs an einem Sommerabend“ auf Kloster Banz“. Diesen hochkarätigen Veranstaltungen verdanken sie ihren Erfolg ebenso wie ihrem umfassenden Repertoire, das Alt und Jung gleichermaĂźen zu begeistern versteht.

Die Gruppe Viva Voce kommt zu den „Songs an einem Sommerabend“ zum sechsten Mal und hat sich für den Sonntag besondere Überraschungen ausgedacht.

» Website von Viva Voce


Dominik Plangger

der wohl bekannteste SĂĽdtiroler Liedermacher mit seiner neuen Band und einem groĂźen Sound-Spektrum

Dominik Plangger

Der Liedermacher Dominik Plangger wurde 1980 in Südtirol geboren. Er macht seit frühester Jugend Musik, zählt unter anderem Bob Dylan, Townes Van Zandt und Arlo Guthrie, aber auch Liedermacher wie Konstantin Wecker, Hannes Wader und Reinhard Mey zu seinen Einflüssen. Er singt mit Vorliebe in deutscher Sprache und im Südtiroler Dialekt, aber auch auf Englisch und Italienisch, unter anderem politisch sehr engagierte Lieder gegen Rassismus, Faschismus, emotionale Kälte und Diskriminierung. Zugleich ist er ein Poet und Sänger, der sein Publikum sehr zu bewegen und zu berühren weiß – und das auch gerade, weil er stets authentisch bleibt.

Dominik Plangger ist ein KĂĽnstler, der etwas zu sagen hat. Ob es sich um die Gesellschaft, um Politik oder einfach um Probleme des alltäglichen Lebens handelt, stets gelingt es dem Liedermacher, seine Themen auf den Punkt zu bringen. Dominik Plangger war viele Jahre als StraĂźenmusiker u. a. in Irland und Kanada unterwegs, und die Erfahrungen aus jener Zeit sind bei seinen Liveauftritten noch immer zu hören.

Seine Texte sind kritisch: „Sie lügen immer noch und halten uns dumm, so manche Heuchler, die uns verwalten, sie faseln von Podesten mit schüttergrauem Haar, es sind immer noch die Gleichen, die Alten“, heißt es in einem seiner Songs „Da rührt sich was in mir“. Er will mit seiner Musik aber niemanden belehren. „Es gibt Dinge, die mich stören, und darüber singe ich einfach.“, sagt er.

Dominik Plangger kommt zum sechsten Mal zu den „Songs“ und wird sich auch mit Konstantin Wecker zu ein, zwei gemeinsamen Liedern treffen.

» Website von Dominik Plangger


Carolin No

Einst Preisträger – heute nach fünf Jahren
eine europäisch weit gefragte Gruppe der Liedermacherszene.

Carolin No

„Carolin No“. Der Name des Duos ist eine Hommage an eines der ganz großen Meisterwerke der Popgeschichte, dem unsterblichen Album „Pet Sounds“ der Beach Boys. Die Internetanschrift (carolin.no) verweist nach Norwegen. Und Norwegen mit seiner ruhevoll wirkenden Natur bis hin zu den weit verschlungenen Fjorden voll zärtlich anmutenden Kontrasten von tiefem Wasser und hohen Bergen, mit ein klein wenig menschlicher Existenz dazwischen, kann man auch aus der Musik von Carolin No heraushören.

Caro und Andreas Obieglo lernten sich 1999 während ihres Studiums an der Hochschule für Musik in Würzburg kennen, seit 2008 sind sie verheiratet. Nach mehreren Jahren in Berlin-Neukölln hat das Paar der Großstadt mittlerweile den Rücken gekehrt und lebt seit kurzem wieder auf dem Land, in der Nähe von Würzburg.

Ihre Texte schreiben die beiden Musiker in englischer, deutscher und hin und wieder auch französischer Sprache. Ihre umfassende Ausbildung und ihr breit gefächerter Musikgeschmack machen es schwer, die Musik von Carolin No mit einem Wort zu beschreiben. Auf Vorbilder möchten sich die beiden Musiker nur ungern festlegen, denn die Anzahl der Künstler, durch die sich das Duo beeinflusst fühlt, ist zu groß, um Einzelne zu nennen.

2010 gewann das Paar den „Nachwuchsförderpreis für junge Songpoeten“ der Hanns-Seidel-Stiftung. Infolgedessen traten Carolin No 2010 und 2011 neben Künstlern wie Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker beim Liedermacher-Festival „Songs an einem Sommerabend“ auf Kloster Banz auf. Mit sechs Alben und zahlreichen Konzerten in der gesamten Republik haben sich Carolin No längst in der Musikszene etabliert. Das Duo wird bezeichnet als „alles, außer gewöhnlich“.

Ihr Album „Loveland“ (2011) brachte ihnen Rezensionen im Stern und im Kulturspiegel ein; TV-Auftritte, eine Support-Tour für die britische Singer/Songwriter-Legende Joan Armatrading und Aufritte mit dem Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson und mehreren Größen der Liedermacherszene folgten.

Nicht laut und doch kraftvoll, nicht angepasst und doch zeitgemäß, nicht aufgedreht und doch berĂĽhrend – das ist das Singer-Songwriter-Duo Carolin No, das sich jedem Versuch widersetzt, eingeordnet zu werden. Die beiden von der Fachpresse hochgelobten und mehrfach ausgezeichneten Musiker Carolin und Andreas Obieglo präsentieren sich auf ihrem neuen Album „Ehrlich gesagt“ und auf ihrer bisher größten Tour thematisch, textlich und stilistisch ungebundener und vielfältiger denn je – und bleiben sich dennoch treu. Das Musiker-Ehepaar, das nach Stationen in Berlin und den USA heute fernab der Metropolen seine Songs schreibt, „rockt“ nicht die BĂĽhne, sondern es verzaubert sie â€“ Stimmung wird nicht „gemacht“, sondern Atmosphäre „erschaffen“. Ehrlich gesagt, sehr besonders.

Das Duo kommt zum vierten Mal zu den „Songs“. .

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» Website von Carolin No


Andi Weiss

Texte, Geschichten zum Schmunzeln, Weinen und Träumen

Andi Weiss

Andi Weiss ist ein begabter Songwriter, „Geschichtensammler und -erzähler“. Dafür wurde er von der renommierten Hanns-Seidel-Stiftung mit dem „Nachwuchspreis für Songpoeten“ und mit dem deutschen christlichen Musikpreis „DAVID 2009“ in der Kategorie „Bester Nationaler Künstler“ ausgezeichnet. Andi Weiss arbeitet als Diakon in einer evangelischen Kirchengemeinde in München. Als Moderator, Musiker oder Sprecher tritt er bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen, auf Bühnen, im Radio, oder im Fernsehen auf. Bei der ERF-TV-Sendung „Gott sei Dank“ ist er regelmäßig als Moderator zu sehen.

Neben drei Solo-CDs „Ungewohnt leise“, „Liebenswürdig“ und „Heimat“ hat Andi Weiss Bücher mit erlebten Geschichten („Ungewohnt leise“, „Es wird nicht dunkel bleiben“, „Denn Du bist bei mir“, „Strandgut“) und das Buch „Heimat - oder die Kunst mir selbst zuhause zu sein“ („adeo“-Verlag) veröffentlicht.

Mit seinem neuen Projekt „Heimat“ macht sich Andi Weiss gedanklich auf den Weg nach einem Zuhause, das diesen Namen verdient. In Geschichten und Liedern fließen Erfahrungen mit der eigenen Biografie ein, finden Gedanken über gescheiterte und geglückte Pläne genauso Raum wie die Fragen nach dem Sinn im Leben, dem Schmerz von Abschied und Fernweh, und dem Glück auf der Suche nach der eigenen Heimat nicht allein zu sein.

Andi Weiss ist ein inspirierendes Gesamt-Konzept. Sein Live-Programm vereint seine drei Hauptinteressen: Botschaft, Musik und erlebte Geschichten. Dabei gelingt es Andi Weiss spürbar leicht, die Nähe zum Zuhörer zu finden. Gemeinsam mit dem Publikum geht es durch Höhen und Tiefen, Freude und Schmerz hindurch um nach der Antwort zu suchen, die durch dieses Leben tragen kann. Eigene Lieder, gewürzt mit Texten und Geschichten, regen zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen oder Träumen an. Sie sind voller Hoffnung und weisen sanft und leise auf den hin, der uns auf unserer Lebensreise begleitet.

Gemeinsam mit seiner Frau Martina lebt Andi Weiss in MĂĽnchen.

Zum dritten Mal reist er nach Banz. Bei der ersten Reise im Wettbewerb, beim zweiten Mal klappte es nicht wegen Regen. Nach groĂźen Erfolgen in ganz Deutschland jetzt nur am Sonntag dabei.

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» Website von Andi Weiss


Moderation und mehr: Matthias Brodowy

Seit dem 26. Festival ein fester Bestandteil der Liedertage

Matthias Brodowy

Bild: © Till Erdmenger

Matthias Brodowy steht seit 1989 auf der Kabarettbühne, zunächst in einem Schüler-, bzw. Studentenensemble, seit nunmehr 15 Jahren tourt er als Solist quer durch Deutschland. Für das erste seiner acht Soloprogramme wurde er von Hanns Dieter Hüsch mit dem niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ ausgezeichnet. Es folgten insgesamt 15 weitere Kabarettpreise, darunter im Jahr 2000 der „Prix Pantheon“ und 2013 der „Deutsche Kleinkunstpreis“ in der Sparte Chanson. Denn Brodowy ist nicht nur Wortakrobat, sondern mit Leib und Seele auch Musiker. Als ausgebildeter Organist fühlt er sich überall dort zuhause, wo er Tasten vorfindet.

Zurzeit ist Brodowy mit seinem Soloprogramm „Kopfsalat-Chaoskabarett“ unterwegs sowie mit seinem Kabarettkonzert „In Begleitung“, welches 2013 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2013 ausgezeichnet. . Gemeinsam mit dem Hamburger Puppenspieler Detlef Wutschik präsentiert er außerdem einen Theaterabend der besonderen Art - Kabarett und Entertainment mit Menschen und Puppen - , das er auch in plattdeutscher Mundart aufführt.

Er hat inzwischen sieben CDs veröffentlicht, zuletzt 2013 „Bis es euch gefällt“, ein Doppel-album mit Höhepunkten aus acht Programmen. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Brodowy regelmäßig für das Radio, so moderiert er u. a. für den WDR das Kabarettfest aus Paderborn. Auch in der Welt der Varietés ist er zuhause, arbeitete für Roncalli und führt als Conférencier durch die Abende im legendären Hamburger Hansatheater. Und in Franken fühlt sich der Hannoveraner auch besonders wohl: 2012 moderierte er zum ersten Mal die „Songs an einem Sommerabend“. Bei der Ausgabe 2016 kommt er zum fünften Mal.

» Website von Matthias Brodowy


Alex Diehl

Der Sonderpreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung 2016

Alex Diehl

Wie groß Alex Liebe zur Musik ist, lässt sich gut an seiner Vita erkennen. Aufgewachsen ist er ländlich im bayrischen Rupertiwinkel/Chiemgau, in einem kleinen Dorf kurz vor der Grenze zu Österreich Richtung Salzburg. Hier, in der Nähe von Waging am See, geht er zunächst zur Volksschule, fühlt sich aber schon früh zur Musik berufen und wechselt nach Traunstein an die Realschule, der er den Vorrang vor dem Gymnasium gibt, weil erstgenannte eine Schulband hat.

Schon als kleiner Junge hat er mit seiner GroĂźmutter musiziert, sich das Klavier, Schlagzeug und Gitarre spielen selbst beigebracht und immer wieder den Proben der Bluescoverband seines Vaters gelauscht. Schnell wird Alex Frontmann der Schulband, die sich nun auch neben Schulveranstaltungen einen Namen macht.

Der Horizont von FuĂźball- und Pfarrfesten ist jedoch nicht sehr weit und so trifft Alex im besten Teenageralter mit 17 Jahren einen folgenschweren Entschluss: Er schmeiĂźt das Abitur, verlässt mitten in einer Mathe-Klausur die Schule, um endlich Musiker zu werden. Er meldet an seinem 18. Geburtstag ein Gewerbe als Musiker & Gitarrenlehrer an und hält sich mit Gitarrenunterricht, kleinen BĂĽhnenauftritten aber auch mit Gelegenheitsjobs mal mehr, mal weniger gut finanziell ĂĽber Wasser. Die ganze Zeit schreibt Alex Songs, doch erst im Jahr 2010 mit „Zeiten ändern sich“ seinen ersten in deutscher Sprache.

„Nur ein Lied“ - mit dem Titel trat Alex Diehl beim Vorentscheid zum ESC am 25. Februar 2016 in Köln auf und landete nach zwei hochemotionalen Auftritten auf einem hervorragenden zweiten Platz.

Entstanden ist der schon legendäre Song aus einem spontanen Affekt heraus, direkt nach den Anschlägen in Paris. Die Themen Hass, Terrorismus und Hetze hatten ihn schon lange vorher berĂĽhrt und wĂĽtend gemacht. Nach den Anschlägen war er so sauer, dass er mit einem Song reagieren musste. Mit seiner Handykamera hat er dann „Nur ein Lied“ spontan aufgenommen und sofort aus einem emotionalen Impuls heraus auf Facebook hochgeladen. Keine 24 Stunden später hatte „Nur ein Lied“ ĂĽber eine Million Aufrufe.


Programmänderungen vorbehalten!


Veranstaltungsproduktion: Studio fĂĽr Veranstaltungen, WĂĽrzburg
in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung, der Stadt Bad Staffelstein &
dem Bayerischen Rundfunk - Studio Franken

Künstlerische Leitung: Ado Schlier

Die Songs fanden am Freitag, 1. und Samstag, 2. Juli 2016 um 19 Uhr
am Sonntag, 3. Juli 2016 um 16 Uhr
auf der Wiese vor Kloster Banz, Bad Staffelstein, statt
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Veranstalter: Studio fĂĽr Veranstaltungen
Monika-Beate Fröschle GmbH, Postfach 66 03, 97016 Würzburg
E-Mail: karten1@studio-fuer-veranstaltungen.com
www.studio-fuer-veranstaltungen.com