Songs

an einem Sommerabend 2008

 
2008 sangen und spielten:

sowie

Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2008

Moderation: Bodo Wartke und Ado Schlier

Künstlerische Leitung: Ado Schlier

Im Fernsehen und Hörfunk werden die "Songs an einem Sommerabend" an folgenden Terminen ausgestrahlt:

  • Bayerisches Fernsehen
    Freitag, 15. August 2008, 22:25 - 0:25
  • Hörfunk Bayern2
    Sonntag, 20. Juli 2008, 11:30 - 12:00
    "Die Nachwuchs-Songpoeten" Preisträger des Wettbewerbs der Hans-Seidel-Stiftung in Kloster Banz, Moderation: Rainer Kretschmann
  • Westdeutscher Rundfunk WDR 5
    Sonntag, 7. September 2008, 20:05 - 22:00
    "Streng öffentlich", Die Songs an einem Sommerabend 2008
  • RAI Bozen Fernsehen
    Freitag, 22. August 2008 20:35 - 22:10
    "Die Songs an einem Sommerabend - Bodo Wartke präsentiert die Gäste des Jahres 2008"
  • RAI Bozen Hörfunk
    Samstag, 09. August 2008 18:05 - 19:00
    "Meine Radiostunde", zum Einstimmen eine klingende Postkarte aus Bad Staffelstein - Kloster Banz mit Anmerkungen zu den Songs 2008 mit Ado Schlier
  • RAI Bozen Hörfunk
    Freitag, 15. August 2008 19:45 - 23:00
    Moderation: Bodo Wartke, Roland Leitner und Ado Schlier

 

 

 

Reinhard Mey

Reinhard Mey musiziert seit über 40 Jahren. 1956 kaufte er seine erste Gitarre, seit über 30 Jahren textet und komponiert er Lieder, vertonte u. a. Gedichte von Francois Villon, wollte vor 27 Jahren „wie Orpheus singen“ und wurde vor 20 Jahren für eine Million verkaufter Platten des Titels „Gute Nacht, Freunde“ mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Sich selbst treu zu bleiben und doch neue Töne anzuschlagen ist eine Kunst, die Reinhard Mey vortrefflich beherrscht.

Reinhard Mey gehört zu den wenigen, die es verstehen, über Jahrzehnte ein großes Publikum mit seinen Tourneen zu erreichen. Auch seine 60-Tage-Tournee ab 19. September bis 18. November durch Deutschland, Österreich, Schweiz erreicht wieder Hunderttausende.

Reinhard Mey hat sich verändert, er ist inzwischen reifer geworden und weiser, dabei hat er seine Zähne nicht verloren und seine Lieder nicht ihren Biss. Die Zeitgeiststürme haben ihm nichts anhaben können und nicht der Wandel der Zeiten und Geschmäcker, weil er sich immer selbst treu geblieben ist und zugleich seinen Idealen von Menschlichkeit, Aufrichtigkeit und Frieden. Er geht seinen Weg aufrecht, wie er es immer getan hat.

Reinhard Mey versteht es, sein Publikum mit jedem einzelnen seiner Lieder immer neu für sich einzunehmen und, was ihm selbst wohl noch wichtiger sein dürfte, für die Sache, der er sich musikalisch annimmt.

Es gibt viele außergewöhnliche Facetten im Leben und Werk des Reinhard Mey:

So schlug er zu einer Zeit, als das Zusammenwachsen Europas noch ein zartes Pflänzchen war, dauerhafte Brücken nach Frankreich, die Franzosen kennen und lieben ihn als „Frédéric Mey“ so sehr, wie die Deutschen ihren „Reinhard Mey“ schätzen.

Wie sehr sich Reinhard Mey in den vielen Facetten seiner Persönlichkeit und seiner einzigartigen künstlerischen Präsenz treu geblieben ist, zeigt der Umstand, daß er im Jahre 2005, nach fast einem viertel Jahrhundert, erstmals wieder ein französisches Album aufnimmt: „Frédéric Mey, volume 7“.

Reinhard Mey ist stets in besonderer Weise den stillen Tönen verbunden und so macht er auch von seinem vielfältigen Engagement für drängende Zeitprobleme und bedrohte Menschen kein lautes Aufheben, muss eher gebeten werden, sein vielfältiges Wirken an seinen Namen zu binden. Er engagiert sich für die Kinder-Aids-Hilfe und kämpft gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern.

Reinhard Meys nunmehr 24. Album ist Ende April 2007 erschienen. Der Titel „Bunter Hund“ ist Programm, es sind die „Minima Moralia“ des Reinhard Mey, 13 Miniaturen unserer Welt, in denen sich jeweils eine Facette unserer Welt und unserer Zeit spiegelt, Bruchstücke zwar und doch steht jede für Typisches, uns allen Vertrautes, gemeinsam Erlebtes, vielleicht sogar Erlittenes.

Genial die Idee, bei einem Bummel über die „Friedrichstraße“ all jene Namensträger Revue passieren zu lassen, die Deutschlands Geschichte in Glorie und Leid mitgeprägt haben.

Feinsinnig im Nachruf auf „Schraders Filmpalast“, das sterbende Vorstadtkino, dessen Film unser ganz persönlicher ist.

Sein letztes Album hat sich im Jahr 2007 nur eine Woche nach seinem Erscheinen auf Platz 1 der Charts etabliert, für „Mein Apfelbäumchen“ erhält er im gleichen Jahr Platin.

Reinhard Mey, nach wie vor einer der erfolgreichsten Liedermacher in Deutschland, ist von Anfang an bei den „Songs“ mit dabei. In diesem Jahr wird er zum 13. Mal bei diesem renommierten Open-Air-Konzert mitwirken und seine Lieder singen, zum ersten Mal gastierte Reinhard Mey 1987 in Banz, zum bisher letzten Mal im Jahre 2007.

www.reinhard-mey.de

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Bodo Wartke

Klavierkabarett in Reimkultur – so bezeichnet Bodo Wartke seine Kunst der Unterhaltung: schmissige Lieder mit exzellent gereimten Texten voller Wortwitz, zu denen er sich selbst souverän am Klavier begleitet.

Am 16. November 1996, im Alter von 19 Jahren, gab er sein erstes abendfüllendes Konzert in seiner damaligen Schule. Seitdem hat er zahlreiche Preise gewonnen, darunter die namhafte "St. Ingberter Pfanne" samt Publikumspreis, den 1. Preis beim "Bundeswettbewerb Gesang" und nicht zuletzt den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte "Chanson" im Jahre 2004. Im vergangenen Jahr wurde dem Künstler durch den Deutschen Textdichterverband der Preis der Fred und Irmgard Rauch Stiftung verliehen.

Sein erstes abendfüllendes Programm "Ich denke, also sing' ich", für das er auch den Deutschen Kleinkunstpreis erhielt, erschien 1998 zum ersten Mal auf CD. Bis heute tritt er damit im gesamten deutschsprachigen Raum auf - einmal sogar im Goethe-Institut in Hong Kong. Im September 2003 hatte sein zweites Programm "Achillesverse" Premiere und im November 2006 sein drittes: „Noah war ein Archetyp“.

Seit 2006 moderiert er das jährlich stattfindende Open-Air-Konzert „Songs an einem Sommerabend“, das vom Bayerischen Rundfunk und von anderen Sendern übertragen wird.

Bodo Wartke studierte Klavier und Gesang an der Universität der Künste in Berlin, wo er nach wie vor lebt – sofern er nicht gerade im Zug sitzt und zu seinem nächsten Auftritt fährt.

PREISE UND AUSZEICHNUNGEN –
BODO WARTKE

2007
„Emser Pastillchen für zwei Stimmbänder“, Bad Ems

Preis der Fred und Irmgard Rauch Stiftung / Deutscher Textdichterverband

2004
Deutscher Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson, Mainz / Unterhaus

"Mindener Stichling"

2003
"Jugend kulturell"-Förderpreis in der Sparte Kabarett, 2. Preis

"Stuttgarter Besen", Publikumspreis

"Thüringer Kleinkunstpreis" der Stadt Meiningen

2001
"Tuttlinger Krähe", Publikumspreis und Sonderpreis

Songpoetenpreis der Hanns-Seidel-Stiftung

"Das Schwarze Schaf vom Niederrhein", unter der Schirmherrschaft von Hanns Dieter Hüsch, 1. Preis

Bundeswettbewerb Gesang 2001, 1. Preis in der Sparte Chanson

"Aroser Schneestern" auf dem Arosa Humorfestival 2001

2000
Bielefelder Kabarettpreis, 1. Preis

Handelsblatt Kabarett-Förderpreis "Sprungbrett 2000"

"Kiep", Kabarettpreis der Stadt Haltern, 1. Preis

"Magdeburger Kugelblitz", 1. Preis

1999
"Wiedertäufer", Kleinkunstpreis der Stadt Münster,
1. Preis

Bundeswettbewerb Gesang, 2. Preis in der Sparte "Chanson"

1998
1. Preis in der Sparte Comedy beim "2. Internationalen Varieté- und Comedy-Festival Berlin"

"St. Ingberter Pfanne", 1. Preis und Publikumspreis

Förderung durch die GEMA-Stiftung als Textschaffender

1996
NDR2-Comedy-Preis 1996, Sonderpreis

Bundeswettbewerb "Schüler machen Lieder", dadurch Teilnahme am "Treffen Junge Musik-Szene" in Berlin

www.bodowartke.de

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The Swingle Singers

Sie gehören zu den erfolgreichsten Formationen der 60er und 70er Jahre und haben mit ihrer Brücke zwischen der klassischen Welt von Bach und Mozart und den neuen Klängen von Folk, Pop und Jazz in der musikalisch aufregenden Welt ihrer Aufstiegsjahre zur Weltgeltung geradezu Musikgeschichte geschrieben.

1963 ließ ihr Experiment, die alten Kompositionen jungen Ohren nahezubringen und zugleich Wind und Pep in die Hörgewohnheiten eines ergrauten und durch den etablierten Musikbetrieb geprägten Publikums zu bringen, erstmals das Pariser Publikum aufhorchen. Der Siegeszug durch die Geburtswelten und die Wirkungsstätten der Alten Meister nahm seinen Lauf, zwischen Johannisburg und Singapore, zwischen Tokio und San Francisco breitete sich eine neue Begeisterung für die alten Klänge im Swing-Gewand aus.

Viele Film- und TV-Soundtracks tragen den unvergleichlichen Stempel des Weltklasseensembles.

In den 45 Jahren ihres Bestehens absolvierten die Künstler in wechselnden Besetzungen eine so große Zahl an Konzerten, daß die Formation rechnerisch knapp zehn Jahre lang ohne einen Tag Pause on tour war. In 50 Alben verbreitete sich ihr einzigartiger Sound über die ganze Welt, ihre Tourneen erreichten ihr Publikum an allen wichtigen Plätzen dieser Erde. 5 Gramophone Awards markieren die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte.

Der Name der Gruppe läßt an den “Swing” als musikalische Ausdrucksform denken, ein naheliegender Gedanke. Ward Swingle aber, der Gründer der ursprünglichen Formation und ihr wahrer Namensgeber, führt ihn – im Rückblick auf die Einwanderung seiner schweizer Ahnen 1785 in Amerika – auf die wahrscheinliche Verwandtschaft mit dem Züricher Reformator Zwingli zurück. So ergibt sich auch ein natürlicher Bezug zur protestantischen Kirchenmusik Johann Sebastian Bachs, die das Crossover der Swingle Singers inspiriert hat, wie keine zweite musikalische Vorlage.

Nach den großartigen Erfolgen und Höhepunkten der ersten beiden Jahrzehnte war es in den achtziger Jahren vorübergehend stiller geworden um die Gruppe, in der ursprünglichen Besetzung trennte sie sich im Jahre 1973.

Ward Swingle wagte nach seiner Übersiedelung nach London im gleichen Jahr einen neuen Anlauf. Der große Erfolg mit dem neugegründeten Ensemble unter dem alten wohlklingenden Namen zeigte, daß der ganz eigene Stil selbst längst die Zeitlosigkeit der Vorlagen aus Barock und Klassik erlangt hatte.

1994 fanden die Swingle Singers ihren Mittelpunkt erneut in Paris.

Neue Tourneen führten zu den wichtigsten Plätzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bewiesen, daß die aktuelle Formation den klassischen Künstlern um Ward Swingle um nichts nachsteht.

Das aktuelle Programm trägt den Titel des im Herbst des vergangenen Jahres erschienenen Albums „Beauty and the Beatbox (Signum Classics).

Die acht Stimmen präsentieren Titel in fünf Sprachen, die Klänge entstammen den musikalischen Traditionen Europas, der USA und Lateinamerikas.

Die Swingle Singers schließen ihr Mitwirken in Banz unmittelbar an ihr Auftreten als einer der Höhepunkte im Rahmen des Gendarmenmarktfestivals in Berlin an.

www.swinglesingers.com

 

Mike Batt

Einfach davon segeln, dieser Traum läßt ihn nicht los. Alle seine Songs sind vom Meer inspiriert, von Wellen und Wind, vom fließenden Ineinandergleiten und Auseinanderhervorgehen der unendlichen Landschaftsbilder der lebendigen See. Stillstand und das Festlegen auf ein „So und nicht anders Sein“ kann er nicht lange ertragen, so hatte er den öden Schulalltag ebenso konsequent hinter sich gelassen, wie den Platz auf dem Chefsessel einer Plattenfirma, auf den er sich hochgearbeitet hatte.

Mike Batts unerschöpfliche Kreativität und künstlerische Kraft gewann gerade dadurch Weltgeltung, daß nicht er es ist, der als künstlerisches Flaggschiff auf den launischen Wogen des Zeitgeschmacks und der Strömungen von Stilen und Trends tanzt, vielmehr sind es seine eigenen kraftvollen Impulse, die Filme, TV-Serien, Musicals und Auftragsproduktionen zu herausragenden Anlässen der Gegenwart zum Erfolg tragen.

Sein erster Erfolgstitel als Sänger, Songwriter und Produzent, das Titellied für die TV-Serie „The Wombles“ im Jahre 1974, brachte ihm acht Hit-Singles und vier Alben in Gold ein. Mit fünf Titeln stürmte Mike Batt jeweils die Top 5 der Charts: „All around my hat“ (mit Steeleye Span), „Little Does She know“ (mit Kursaal Flyers), „Lilac wine“ (mit Elkie Brookes), „Caravan Song“ (mit Barbara Dickson) und „Bright Eyes“ (mit Art Garfunkel). Mit den beiden letztgenannten Titeln gewinnt er zweimal nacheinander den Preis für den „Besten Film-Song oder die beste Film-Musik“, neben fünf „Ivor Novello“-Awards im Laufe der Jahre.

1980 pausiert er mit seiner Familie während einer zweieinhalbjährigen Weltreise, die ihn bis nach Australien führt. Zurück in England schreibt er Titel für Cliff Richard, David Essex und Alvin Stardust.

Kurz darauf entsteht das erste „Snark“-Album in Zusammenarbeit mit Art Garfunkel, Cliff Richard, Deneice Williams, Captain Sensible, John Hurt, Sir John Gielgud, Roger Daltrey, Julian Lennon, Stephane Grappelli und George Harrison. Mit der Single zu „Phantom of the Opera“ bereitet er den Weg für den Top-Ten-Hit von Sarah Brightman und Steve Harley.

1990 gibt er erneut eine administrative und repräsentative Funktion auf zugunsten seines unmittelbaren künstlerischen Wirkens, er tritt als Vorsitzender der „Performing Right Society Ltd.“ zurück, läßt sich aber von Margaret Thatcher zum Mitglied der Regierungs-Arbeitsgruppe zur Reform des schulischen Musikunterrichtes berufen.

Mit der offiziellen Hymne zur Eröffnung des Kanal-Tunnels durch Queen Elisabeth II und mit einer Komposition zu den Feierlichkeiten des 50. Hochzeitstages der britischen Royals stellt Mike Batt seine Wertschätzung in den höchsten Kreisen Großbritanniens unter Beweis.

1996 stellt er das Musical „Men who march away“ fertig, ein Jahr darauf produziert und leitet er musikalisch David Essex´ Album „A night at the movies“.

Er komponiert erneut Musiken für Film und TV, darunter die Titel für eine neue Staffel der „Wombles“ und für die deutsche TV-Show „Wetten daß...?“

Batts erfolgreichstes gegenwärtiges Projekt verbindet sich mit der 23-jährigen gebürtigen Georgierin Katie Melua, die inzwischen – maßgeblich mitgefördert durch Mike Batt – zu einem der führenden Weltstars avancierte. Meluas erstes Album „Call off the search“ erschien – mit sechs von ihm geschriebenen Songs – bei seinem eigenen Label „Dramatico“, bis heute ausgezeichnet mit sechsmal Platin.

Inzwischen zum stellvertretenden Vorsitzenden der BPI, der „British Phonographic Industry“ gewählt, hat sich Mike Batt mit dem Erscheinen seines neuesten Albums „The songwriter´s tale“ auch wieder auf sich selbst zurückbesonnen. Er arrangiert einige seiner berühmtesten Songs neu und stellt ihnen neue, noch unveröffentlichte Titel bei, läßt sich selbst durch noch unausgeschöpfte Potentiale seiner Kompositionen überraschen: „Besonders eigenartig empfinde ich es bei dem Song „Ride to Agadir“. Die ganze Zeit lagen die neuen und auch neueren Arrangements des Songs bei mir in der Schublade. Obwohl es nah am Original bleibt, entfaltet sich durch die kleinen Abweichungen etwas durchgehend Neues. Oder bei „Buddy Holly“. Durch den Schwerpunkt des Klaviers, wird es sehr viel intimer als die 1980er Synthesizer Version. Während bei „Love makes you crazy“ der Synth-Sound wiederum ein Teil der Zukunft ist.“

www.mikebatt.com

 

Klaus Hoffmann

Klaus Hoffmann wurde im Jahre 1951 in Berlin geboren, sang in der 68er-Clubszene seine ersten eigenen Lieder und begann 1970 sein Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar, im Jahre 1974 erscheint seine erste LP.

1975 spielt er Fernsehrollen unter den renommierten Regisseuren Peter Beauvais und Tom Toelle. Für die Hauptrolle im Film „Die neuen Leiden des jungen W.“, nach dem Bühnenstück von Ulrich Plenzdorf, erhält er 1976 die Goldene Kamera und 1977 den Bambi, im gleichen Jahr bekommt er seine erste Fernsehshow und spielt unter der Regie von Ingmar Bergmann in dem Film „Das Schlangenei“ (1977) mit.

1978 engagiert ihn Boy Gobert am Thalia Theater in Hamburg, im gleichen Jahr erhält Hoffmann den Deutschen Kleinkunstpreis (Sparte Chanson), für sein Album „Westend“ erhält er 1980 den Deutschen Schallplattenpreis.

1997 schreibt Klaus Hoffmann das Musical „Brel - Die letzte Vorstellung“, das am 12. Juni 1997 am Berliner Schillertheater Weltpremiere hat und als „Bühnenereignis des Jahres“ mit einer „Goldenen Europa“ ausgezeichnet wird. 1998 führt ihn eine Deutschlandtournee in mehr als 60 Städte und im September 2000 erscheint sein Roman „Afghana - eine literarische Reise“. Das Liederbuch „Sänger“ erscheint 2002, von November 2002 bis Mitte Februar 2003 findet die „Insellieder Tour“ statt und im April 2003 erscheint der dazugehörige Live-Mitschnitt.

Im Jahre 2005 begleitet Hoffmann Lesungen von Antje Vollmer und Friedrich Schorlemmer auf dem Evangelischen Kirchentag in Hannover.

Im Jahre 2006 erhält er den Kulturpreis der Berliner Zeitung.

Am 4. Juni 2007 sendet 3sat das Portrait „Gero von Boehm begegnet Klaus Hoffmann“.

Im März diesen Jahres erschien die bisher letzte CD „Spirit“ (das 35. Album seiner Diskographie), seit Mai tourt Klaus Hoffmann mit den Liedern dieses aktuellen Albums.

„Spirit“ bringt den unendlich weiten Bogen der Horizonte des Klaus Hoffmann auf die von ihm gewohnte und vertraute zärtlich verletzliche und zugleich so ausdruckstarke Weise zum Klingen.

Angesichts der großen Nachfrage wird die Tour durch Deutschland und die Schweiz mit dem Programm „Klaus Hoffmann singt Jacques Brel. Wenn uns nur die Liebe bleibt“ parallel fortgesetzt.

Klaus Hoffmann war 1994, 1998, 2004 & 2006 Gast bei den „Songs an einem Sommer­abend“.

www.klaus-hoffmann.com

George Nussbaumer - Manfred Maurenbrecher - Richard Wester

„A Tribute to Randy-Newman“

George Nussbaumer - der blinde Sänger aus Österreich, Manfred Maurenbrecher - der Ge­schichtenerzähler am Klavier und der Multiinstrumentalist - Richard Wester am Saxophon gehen 2008 mit ihrer Hommage an Randy Newman auf Tour. Seinen Anfang nahm dieses Projekt bei dem einmal jährlich stattfindenden Songfestival „Nacht der Lieder“ in Flensburg. Hier wurde der „Geheimtipp“ George Nussbaumer mit Standing Ovations gefeiert, und die hinreißende Konstellation zusammen mit den Deutschen Kleinkunstpreisträgern Manfred Maurenbrecher und Richard Wester hinterließ nachhaltig Wirkung beim Publikum.

Manfred Maurenbrecher, Jahrgang 1950, ist Sohn von Bibliothekaren und Enkel von Schauspielern, wächst mit Literatur und Musik auf, lernt Europa und den Vorderen Orient auf Tramptouren kennen, er studiert und promoviert. veröffentlichte seit 1982 fünfzehn Solo-CDs und drei Bücher und ist einer der Größen unter den nationalen Textdichtern und Songwritern.

Die Produktion der CD „Maurenbrecher“ 1982 wird von Jim Rakete betreut.

Er schreibt Songtexte u.a. für Spliff, Hermann von Veen, Renan Demirkan, Veronika Fischer und Ulla Meinecke.

Seine Rundfunkfeatures werden von RIAS, NDR, WDR und DLF gesendet, im WDR moderiert er die „Unterhaltung am Wochenende“.

Er tourt mit Soloprogrammen und gemeinsam mit anderen Künstlern, besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit Richard Wester, sie beschert beiden den Deutschen Kleinkunstpreis 1991.

Ab 1995 schreibt er Drehbücher für die TV-Serie „Cobra Elf“ bei RTL, im Jahre 2000 entstehen Skripte zu zwei Theaterstücken im Rahmen des „Kultursommers Rheinland-Pfalz“.

Seit 2002 ist Manfred Maurenbrecher Mitglied im PEN-Club.

Seine neueste CD „Glück“ wurde im Oktober 2007 veröffentlicht und von der Jury der „Liederbestenliste“ sofort zur „CD des Monats“ erkoren. Die neuen Songs bestechen durch ihre textliche Qualität und Originalität.

George Nussbaumer, 1963 in Dornbirn/Vorarlberg geboren, ist seit Geburt blind. Seit seinem elften Lebensjahr steht sein Entschluß zu einer musikalischen Karriere fest, mit 16 spielt er erstmals in einer Band in Bern mit. Mit 18 beginnt er in Wien eine Ausbildung als Heilmasseur zur Sicherung einer bürgerlichen Existenz. Als ihm ein Freund ein Klavier schenkt, kann ihn von einer Musikerkarriere nichts mehr abhalten. Zu Beginn der Achtziger Jahre gewinnt er in einem Wettbewerb eine Single-Produktion.

1988 legt er sich endgültig die Berufsbezeichnung „Musiker“ zu, mit Hilfe des Musikjournalisten Walter Gröbchen entsteht endlich 1992 das Debut-Album „Voices live“, das sofort zum Erfolg wird und die Produktion eines Folgealbums bereits im nächsten Jahr erlaubt.

Die „schwärzeste Stimme Österreichs“, wird durch sein Mitwirken beim Grand Prix International 1996 in Oslo endgültig einem großen Publikum bekannt, er belegt für Österreich den siebten Platz.

Richard Wester wurde 1956 in Linz/Rh. geboren, lebte zwischen 1974 und 1982 in Berlin, seit 1982 in Schleswig-Holstein.

Er war Bandmusiker u.a. bei: Ulla Meinecke, Stefan Waggershausen, BAP und Hallucination Company und Theatermusiker bei: Theater Tribüne, Grips Theater Berlin, Schauspielhaus Hamburg, Schaubühne am Halleschen Tor.

Er spielte mit Udo Lindenberg, Hannes Wader, Reinhard Mey, Herwig Mitteregger, Joe Cocker, Lydie Auvray, Tangerine Dream u.a..

Seit 1990 engagieren ihn NDR, WDR und DLF zu Gastmoderationen, seit 1995 wirkt er an bundesweiten Multimedia-Installationen mit, u.a. der „Rheinfels-Saga“.

Zusammen mit Manfred Maurenbrecher („Das Duo“) erhält er 1991 den Deutschen Kleinkunstpreis und 1992 den Linzer Kleinkunstpreis, der Kreis Schleswig-Flensburg zeichnet ihn 1993 mit seinem Kulturpreis aus.

Richard Wester tourt zurzeit mit seinem neuen Trio „Mental Journey“ durch Deutschland. Der Musiker und Komponist gilt als ein wichtiger Saxophonist in der Musikszene. Er veröffentlichte bisher fünf Solo- und vier Duo-CDs, und machte sich in den letzten Jahren durch aufwendige Cross-Over-Produktionen einen Namen.

Das Randy Newman-Projekt verbindet die drei Künstler in einem kongenialen Ensemble: kultige Randy-Newman-Songs und -Texte, literarisch und eigenwillig interpretiert von Manfred Maurenbrecher gegen die eindrucksvolle Stimme von George Nussbaumer. Dazu das unverwechselbar lyrische Saxophon von Richard Wester. Ein Konzert bluesig sentimental, beißend - spannend!

www.maurenbrecher.com

www.george.ch

www.richardwester.de

 

 

Quadro Nuevo

Quadro Nuevo gründete sich 1996. An irgendeinem grauen Januartag jenes Jahres trafen sich vier junge Herren zum ersten Mal auf einem Parkplatz in der Nähe von Salzburg. Dies waren der Gitarrist Robert Wolf, welcher bis dato mit dem Flamenco-Star Paco de Lucia tourte, Saxofonist Mulo Francel, der durch die Jazzclubs tingelte und als Solist mit großen Orchestern arbeitete, D.D. Lowka bildete als Bassist die Basis diverser Latino-Combos und Andreas Hinterseher pflegte die volksnahe Akkordeon-Tradition des Pariser Valse Musette. Die Vier kannten sich vorher kaum und sollten Filmmusik für den ORF einspielen. Der Film wurde nie gesendet, aber an jenem Tage war klar: Ein neues Quartett mit einem unverwechselbaren Sound war geboren. Ab jetzt sollte es nur noch eines geben – Quadro Nuevo, die Liebe zur nostalgisch-akustischen Musik und die gemeinsamen Reisen von Abend zu Abend, von Bühne zu Bühne. Ein Traum wurde wahr, der Überschwang des Glücks ist in jedem Ton zu hören.

Das Quartett spielte bisher auf zahlreichen renommierten Festivals wie etwa dem Montreal Jazz Festival, der Internationalen Jazzwoche Burghausen, dem Rheingau Musikfestival, den Meraner Musikwochen, Jazztage Saalfelden dem Quebec-Festival und den Hofer Jazztagen 2007.

Im Jahre 2005 unternahm Quadro Nuevo Konzerttourneen nach Singapur, Korea, Kanada, Australien, Italien, Spanien, Frankreich, Schweiz, Österreich und Dänemark.

Tango, Valse Musette, Arabesken, Flamenco, liebevoll entstaubte Filmmusik und ein fast schon verklungenes Italien - Quadro Nuevo gab seit 1996 über 1500 Konzerte quer durch Europa. Die Auftrittsorte der vier Musiker sind so verschieden wie die Wurzeln ihrer Musik: Die nostalgisch-akustische Besetzung ist nicht nur in Konzertsälen und auf Festivals zu Gast. Die spielsüchtigen Virtuosen reisen auch als Straßenmusikanten durch den mediterranen Süden und fordern als nächtliche Tango-Kapelle zum Tanz.

Alle bisherigen CDs von Quadro Nuevo erhielten jeweils den Deutschen Jazz Award und kletterten in die Top Ten der Jazz- und Weltmusik-Charts. Im Sommer 2005 veröffentlichte das Quartett seine DVD Quadro Nuevo LIVE und bekam in Paris den Europäischen Phono-Preis Impala verliehen.

Längst hat das Instrumental-Quartett zu einer ganz eigenen Form der Tonpoesie gefunden, die sich den Genre-Schubladen entzieht. Ausgehend von einem europäisch geprägten Tango bereichert Quadro Nuevo diese Musikrichtung mit Elementen des Flamenco, des Balkan-Swing, waghalsigen Improvisationen und einer unvergleichlichen mediterranen Leichtigkeit.

www.quadronuevo.de

 

Lisa Wahlandt

Lisa wuchs auf einem Bauernhof auf, mit Hühnern, Hunden, Kühen, Katzen, Pferden und Schweinen. Ihr Vater spielte „wunderschön“ Akkordeon: alte Schlager, Volkslieder. Seit ihrem vierten Lebensjahr nahmen sie ihre Eltern zu Konzerten von Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan nach München mit, die Großen der Jazz-Szene füllen den elterlichen Plattenschrank. Bei Familienfesten wurde ganz selbstverständlich gesungen und gespielt, und so entstand, zwischen Julio Iglesias und „Am Brunnen vor dem Tore“, die Basis von Lisa Wahlandts Musikalität. „Entdeckt wurde ich dann“, sagt sie, jetzt wieder mit diesem selbstironischen Unterton, „als Teenager am Lagerfeuer.“ Sie sang zu den Dylan- und Neil

Young-Hits, die einer auf der Gitarre klampfte - und stand bald darauf im Proberaum ihrer ersten Band. Es waren Schüler und Studenten, sie nannten sich Touchdown, man schrieb das Jahr 1984. Von da an fügte sich eins zum anderen im Leben der Sängerin Lisa. Bei ersten Gigs zwischen Vilshofen und Eggenfelden fiel das talentierte Mädchen dem niederbayerischen Profimusiker Christian Ortner auf, der sie in seine lokale Bigband einlud. Sie war gerade mal 18 und wusste nicht, wie ihr geschah: „Plötzlich finde ich mich vor einer Bigband neben dem Klavier stehend mit Jazzstandards auf dem Notenpult wieder. Sie phrasieren wirklich gut, sagten die zu mir, man merkt, das Sie vom Jazz kommen... Ich hatte keine Ahnung, wovon die reden. Klar, ich bin an aller Musik interessiert, und zugehört habe ich immer schon, mehr oder weniger unbewusst, aber sehr genau. Deshalb hatte ich wohl ein Jazzphrasing, bevor ich überhaupt wusste, was Standards sind.“

Ihre Karriere ist im Gang. Zurück in Deutschland singt sie bei Musicals in Regensburg („Jesus Christ Superstar“), Straubing („Rocky Horror Picture Show“) und Eggenfelden („Little Shop of Horrors“), singt im Bregenzer Festspielhaus „die Sonne“, sie verdient Geld in Gala- und Showbands.

Bossanova und die modernere brasilianische Musik wird zu Lisa Wahlandts neuer Liebe. Ihr ist, als entdecke sie hier eigene Wurzeln: „die weiche Sprache, der tanzende Rhythmus, die Melancholie...“ Sie wird zu einem Fest mit Gilberto Gil eingeladen, singt zum erstenmal in ihrem Leben in brasilianischer Sprache. Das Millenniumsjahr 2000 wird zu einem ihrer bisher produktivsten. Im März CD-Einspielung „favourite tunes“ mit „The Geff Gang“. Im Juli folgt das Projekt „Brazileiro“, eine Band die sich neuerer brasilianischer Musikkultur widmet, eine wunderbare CD entsteht. Im September die CD „Mind Games Kind of Swing“. Im Dezember bringt sie ihr ganz persönliches „Baby“ heraus: eine CD mit Gute Nacht-Liedern für Kinder und Erwachsene. Im Jahr 2006 arbeitete Lisa Wahlandt mit der Geff Gäng, der Eddie Green Band zusammen, ist auf zahlreichen CDs Background-Stimme. 2007 stand sie mit dem Orchestre Obscure & Peter Ludwig zum erstenmal neben klassischen Staatsorchestermusikern auf der Bühne. Film und Fernsehen wurden auf ihr vielseitiges Talent aufmerksam: Lisa sang in der Sitcom „Die Nanny“, im BR-Movie „Der kleine Mann“ und im Kinofilm „Heinrich der Säger“. Im Mai 2002 hört Ado Schlier ihre neue CD „Bossa Nova Affair“ und ist beeindruckt. Sie wird Preisträgerin der Süddeutschen Zeitung bei den Erdinger Jazztagen. Lisa Wahlandt lebt seit einigen Jahren in München.

www.lisa-wahlandt.com

 

GlasBlasSing Quintett

Sie repräsentieren alle eine Generation, die der Anfangs- bis Mittedreißiger, Jens Tangermann, der Älteste, wurde 1972 geboren, Jan Lubert, der Jüngste, 1978. David Möhring, Andreas Lubert und Frank Wegner liegen dazwischen. Bis auf einen sind alle in Halberstadt aufgewachsen, so daß sie die allen gemeinsame Freude am Musizieren schon bald zusammenführte, in wechselnden Konstellationen konnte jeder mit jedem schon künstlerische Projekte verwirklichen, dabei spielte auch Jörg Wegner, Franks Bruder, eine gleichberechtigte Rolle, heute hält er der Formation im Hintergrund den Rücken frei, betreut Technik und Licht und wirkte als Mitproduzent der ersten CD mit.

Die ersten kleinen Projekte mündeten in die gemeinsame 60s-Soulband „Kings of Soul´n Rollness“, die noch heute gelegentlich in der alten Form auftritt.

Den Auslöser für die Formierung des „GlasBlasSing Quintett“ bildete das Engagement von vier der heutigen Mitstreiter für ein Jugendmusical. Am Rande des Musical-Projektes entstand – aus einem gruppendynamischen Spiel – die Idee, als Gruppe auf Flaschen Musik zu machen. 2002 wurde die neue Instrumentierung in Form von Straßenmusik in Berlin getestet, die ermutigenden Erfahrungen führten zu weiteren Testläufen in den wichtigsten Fußgängerzentren Deutschlands, Belgiens, Frankreichs und der Niederlande, erste Bühnenauftritte schlossen sich an.

Seit dem Frühjahr 2006 gewann das Projekt endgültig Eigendynamik, andere Studien- und Berufsperspektiven wurde beiseitegeräumt, das „GlasBlasSing Quintett“ formierte sich als Ensemble.

Im ersten abendfüllenden Programm „Liedgut auf Leergut“ kommen bis zu 100 verschiedene Flaschen zum Einsatz, in unterschiedlichen Formen und Größen, Grund- und Hauptinstrument ist die geblasene 0,33l Longneck-Flasche.

Unter dem Motto „Durch dieses Land muß ein Schluck gehen“ eröffnen die Künstler ganz neue Dimensionen des Recycling-Gedankens, die anfängliche Verblüffung des Auditoriums angesichts des wenig virtuos wirkenden Hand- und Mundwerkzeuges verwandelt sich binnen weniger Minuten immer wieder in Begeisterungsstürme.

Das musikalische Repertoire umfaßt bekannte Titel, wie „Don´t worry, be happy“, „Don´t be cruel“, „Mission impossible“ und „My Sharona“, musikalische Größen von Bach bis zu den Beatles werden in den Flaschenhals gezwängt, um geblasen, geschlagen, geworfen oder geploppt auf nie zuvor gehörte Weise wieder daraus hervorgeholt zu werden.

Die aktuelle CD trägt den Titel „Liedgut auf Leergut“.

www.glasblassing.de

muSix

Begonnen hat alles in Berlin Friedrichshain im Jahre 1997, sechs musisch begabte Schüler (André Bachmann, Tenor; Björn Sterzenbach, Bass; Patrick Oliver, Bariton/Vocal Percussions; Stefan Flügel, Tenor; Till Blumenthal, Tenor/Vocal Percussions) finden sich zu einem a cappella-Sextett zusammen.

Der Name der Formation – die Gruppe ist ihm bis heute treu geblieben - war schnell gefunden, die Begeisterung der sechs Musiker für ihr Projekt war so groß, daß schon bald ein abendfüllendes Programm präsentiert werden konnte.

Das Repertoire bestand anfangs ausschließlich aus bekannten Pop- und Rocksongs, die, unter konsequenter Umsetzung in das a cappella, ihre Instrumentation aus den talentierten Stimmen des Quintetts gewann, dabei spielen der Mundschlagzeuger und der vokale Baß eine tragende Rolle.

Im Sommer 2000 erschien als erstes Album „Stimmbruch“ und zeigte die ganze Bandbreite des Ensembles.

Das Engagement bei zahlreichen Wettbewerben wurde schon bald mit Lob und Auszeichnungen honoriert, 2002 konnte die Silbermedaille bei der Internationalen Chorolympiade in Busan, Südkorea, errungen werden, es folgten zwei silberne Diplome beim Wettbewerb „Vokal Total“ in Graz 2003 und 2004. Im laufenden Jahr konnte der „A cappella Bundescontest“ gewonnen werden.

Im Jahre 2004 folgte das zweite, größtenteils in Eigenregie produzierte Album „Everything we want“. Der Sound dieser Produktion lud – eher überraschend für a cappella-Klänge – zum Tanzen ein, erhielt eine hervorragende Resonanz in der internationalen Kritik und trug zwei „CASA-Award“-Nominierungen für den „Grammy“ der a cappella-Szene davon.

Das aktuelle Programm der Formation greift Songs auf, die in den 70er bis 90er Jahren in der DDR beliebt und populär waren, von den Puhdys, Manfred Krug, Silly, Lift und anderen. Der Umstand, daß die junge Gruppe die Musikszene der DDR nicht mehr aktiv erleben konnte, erweist sich in ihrer Umsetzung der bekannten Titel in die Welt des a cappella als Chance und Vorteil. So fallen alle Schranken von Sentimentalität und Nostalgie, die zu musikalischen Kompromissen hätten verleiten können. muSix entdeckt die Musik jener Jahre im Osten neu und verleiht ihr in der Umsetzung in die Welt des a cappella neue Frische und Aktualität.

Das neue Programm wird zur Jahresmitte als CD-Produktion auf den Markt kommen.

„muSix“ ist Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2008

www.mu-6.de

Pixner Project

Daß das „Pixner Project“ in der Welt Südtirols zuhause ist, kommt wohl nicht von ungefähr. So, wie sich in der Landschaft Südtirols die Rauheit der Alpen und die Wärme des Unterlandes treffen, so begegnen sich in der Musik der Formation nahe und vertraute alpine Klänge mit der von Ferne kommenden Welt des Jazz, des Pop und des Swing. Stimmige Eigenkompositionen der Gruppe schließen an wohlbekannte Volkslieder an und ver­schmel­zen in erstaunlicher Innigkeit musikalisch.

Südtirolerisch mutet auch die Besetzung an. Wie in den überkommenen Traditionen der Stubenmusik, die ihr Zentrum in der Runde um den Familientisch hat, ist es auch hier eine Familie, die mit dreien ihrer Mitglieder die Formation trägt:

Herbert Pixner spielt die Ziehharmonika, Heidi Pixner die Harfe, Gösta Müller spielt den Kontrabaß, Roman Hinteregger sitzt am Schlagzeug.

Im Mittelpunkt – als drittes Mitglied der Familie Pixner – steht die swingende Stimme der Jazzsängerin Judit Pixner.

Geboren 1975 beginnt sie mit einer Kindergärtnerinnenausbildung in Bozen, entdeckt aber ihr Talent für die Musik, absolviert den Studiengang „Jazzgesang“ am renommierten Franz Schubert Konservatorium in Wien mit dem Diplom und dem staatlichen Lehr­be­fähi­gungs­zeugnis im Jahre 2005.

Ein Lehrauftrag für Jazzgesang am Institut für Musikerziehung an der Musikschule Meran und Brixen schließt sich unmittelbar an und dauert bis heute fort.

In einer Reihe von renommierten Workshops perfektioniert sie ihre Ausbildung weiter, u.a. in der Stimmbildung bei Dr. James Moore, im Improvisations-Workshop mit Bobby McFerrin, am Centro Didattico Musicale e Danza in Rovereto, in einem Workshop mit Ralf Gustke, im Veneto Jazz 2006 der New School Faculty of New York und im Solevocicamp 2006 mit Andrea Figallo.

On stage tritt sie in einer Reihe von Bands als Sängerin auf, gründet das Judit Pixner Quartett und tritt regelmäßig mit dem Frauen-Vokalquartett „The Other“ auf.

Sie nimmt Engagements wahr in Musicals, so in „Annie“ (Chor- und Konzertverein Meran 1997), „Kiss me, Kate“, „Evita“ und „Into the woods“ (alle produziert von den Vereinigten Bühnen Bozen 2002, 2004 und 2008).

Sie wirkt in einer Reihe von Tonstudio-Produktionen (CD-Produktionen und Werbe-Produktionen) mit in Südtirol, Österreich und Deutschland

„Pixner Project“ ist Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2008

www.juditpixner.com

Zu Zweit

Da haben sich zwei gefunden: Fabian Schläper und Tina Häussermann sind beide hochkarätige Künstler, deren Talente sich in einem glücklichen Zusammentreffen verbunden haben, seit 2003 treten beide als Formation unter dem Namen „Zu-Zweit“ gemeinsam auf.

Fabian Schläper begann seine Karriere im Alter von 16 Jahren als Mitglied der Kabarett- und Travestiegruppe von „Frl. Wommy Wonder“, schnell entwickelt er sich nicht nur zum Tänzer, sondern auch zum Choreographen.

In den folgenden Jahren ist er an mehreren Musical-Produktionen der „Kelley Barracks“ in Stuttgart beteiligt, daneben beginnt er eine private Gesangsausbildung.

Im Jahre 2000 startet sein erstes Soloprogramm „....ich mein ja nur!“, im Jahr darauf das Anschlußprogramm „Lieblingslieder“, im SWR 2 Hörfunk hat er sein Rundfunkdebut.

2002 gastiert er als „Chamberlain“ in der Produktion „Cupid and Death“ mit der Stuttgarter Staatsoper im In- und Ausland.

Im Folgejahr tritt er mit dem dritten Soloprogramm „nachts“ auf, er beginnt seine Tätigkeit als Auftrags-Texter für andere Künstler, im Jahr darauf starten die Textarbeiten für das Rockmusical „Sibylle“ (Uraufführung 2006).

2005 hat sein neues Soloprogramm „ich dich auch“ Premiere im Renitenztheater Stuttgart.

Schläper wird Hauptpreisträger des „Kleinkunstpreises Baden Württemberg 2006“.

Tina Häussermann absolviert in den Jahren 1995 – 99 am Konservatorium in Amsterdam ein Gesangsstudium im Fachbereich Jazz- und Popularmusik, bereits in den Jahren 1996 – 98 kann sie ihr Talent im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer unter Beweis stellen.

1999 startet „Die musikalische Hausapotheke – Homöopathie war gestern!“ als erstes Soloprogramm, im gleichen Jahr beginnt sie selbst als Gesangsdozentin zu wirken.

Das zweite Soloprogramm „Anonyme Chansonetten“ startet im Jahre 2000 am Landestheater Tübingen.

2003 wird sie Absolventin der renomierten SAGO-Akademie unter Christof Stählin – 2006 wird sie dort selbst Dozentin für Gesang. Im gleichen Jahr hört man sie im WDR im Rahmen eines Mitschnitts des 1. Bielefelder Chansonfestivals in der Oetkerhalle.

2005 schafft sie Auftragskompositionen für Künstler und Ensembles.

2007 folgt ihr drittes Soloprogramm „mit ohne alles“, sie hat ein Gastspiel in der Kabarettsendung „Studiobrettl“ im SWR2 Hörfunk, es folgen Auftragskompositionen für Stefanie Kerker.

Sie gewinnt den Kleinkunstförderpreis Baden Württemberg 2004 und den 2. Platz beim Kleinkunstwettbewerb um die „Böblinger Mechthild“.

In der Formation „zu zweit“ gewinnen beide Künstler im Jahre 2006 den 1. Platz bei der „Krefelder Krähe“, 2007 den 1. Platz im Schweizer Kleinkunstwettbewerb „Die Krönung“.

„Zu Zweit“ ist Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2008

www.zu-zweit.com

Andi Weiss

Andi Weiss fällt mit seiner Kunst und seiner Botschaft aus dem gängigen Rahmen der Comedy-, Kabarett- und Songszene, läßt sich in keines der vertrauten Schemata fugenlos einordnen.

Er kommt aus der diakonischen Bewegung der Evangelischen Kirche und ist im Rahmen einer Gemeinde in München praktisch diakonisch tätig, inzwischen setzt er sein medienwirksames Talent aber bundesweit im Auftrag seiner Kirche ein.

Er versteht sich als „Gottsucher“ und stellt seine vielfältigen Talente als Musiker, Textautor, Moderator und Prediger auf der Kanzel in den Dienst der christlichen Botschaft, der er sich zutiefst verbunden weiß.

Sein 2007 erschienenes Album „Ungewohnt leise“ kündet von der christlichen Botschaft, die Andi Weiss selbst trägt, die er seinem Publikum weitergeben möchte, um Mut und Zuversicht, aber auch Besinnung und Trost in den Seelen seiner Zuhörer zum Klingen zu bringen. Es sind Lieder, die – mit eingängigen, klaren und unmanierierten Melodien und mit leisen und anrührenden Texten – zum Nachdenken und Stellungnehmen und zur Rückbesinnung auf elementare Lebensfragen provozieren, fern von einer auf Effekte und kurzlebige Messages orientierten Musikszene. Parallel zur CD ist ein Buch – unter dem gleichen Titel – erschienen mit 50 Kurzgeschichten zu Gotteserfahrungen bekannter und unbekannter Autoren.

Andi Weiss charakterisiert die Schwerpunkte seiner Arbeit mit drei „M“: Message, Musik, Moderation.

Die Message ist klar definiert, sie durchzieht alle Aspekte seiner Arbeit, unmittelbar gibt er ihr Ausdruck in Predigten im Rahmen seiner Münchener Gemeinde, speziell in den regelmäßigen Kindergottesdiensten.

Die Musik macht Andi Weiss alleine oder aber – im Kontext von Gottesdiensten – vielfach mit der Gruppe Vierus, in dieser Konstellation konnte er die christliche Botschaft schon mehrfach in ZDF, BR-Fernsehen und anderen Sendern verbreiten.

Die Moderation bildet eines der großen Talente des Andi Weiss, sei es auf der Bühne, in Radiosendungen oder im Rahmen des „Gott sei Dank-TV“, für das er regelmäßig tätig ist. Auf seiner Homepage bietet er auch sein Engagement als Moderator in kirchlichen und christlichen Projekten an.

Andi Weiss ist Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2008

www.andi-weiss.de

IRISHsteirisch

Es begann dort, wo wohl viele erfolgreiche musikalische Entwicklungen ihren Ausgang genommen haben: Im Wirtshaus. Da trifft der Folk Music-erfahrene steirische Volksmusiker Sigi Lemmerer auf den Schlagzeuger Roland Mayer, beide verstehen sich auf Anhieb. Roland Mayer war eben von einer Tour mit Hubert von Goisern zurückgekehrt, Sigi Lemmerer hatte gerade mehrere Euro-Folk-Projekte in Irland und Frankreich beendet. So lag der Gedanke nahe, Volksmusik aus dem Salzkammergut und Folk Music aus Irland zu verbinden und diese ungewöhnliche Kombination in einer Formation fruchtbar werden zu lassen.

„Irish-Steirisch“ (sprich: „Eirisch-Steirisch“) war somit gegründet. Den Namen übrigens erfanden zielsicher die begeisterten Zuhörer des ersten öffentlichen Aufeinandertreffens zweier Musikstile. Inzwischen hat sich IRISHsteirisch ganz europäisch, um nicht zu sagen: international, entwickelt.

Aus einer spontanen Session wurde in der Folge eine zusammenwachsende Band. Bodrahn (die irische Trommel) trifft auf die steirische Harmonika. Mit Hackbrett und Geige auf der einen Seite und E-Bass, Schlagzeug und Gitarre auf der anderen verbindet IRISHsteirisch energievoll heimische und europäische Volksmusik sowie Pop-und Rockelemente zu Weltmusik.

Die Universalität ihrer Musik, die nicht nur zwei sehr entgegengesetzte Pole der Stile und Traditionen verbindet, vielmehr im Zusammenklang so unterschiedlicher Ausdrucksformen auch scheinbar ferne und fremde Mentalitäten innerhalb des großen Spannungsbogens vom Südosten zum Nordwesten Europas anklingen lassen kann, zeigte sich im Jahre 2007.

Die Gruppe war zur Mitgestaltung des musikalischen Rahmenprogrammes der Kulturhauptstadt Europas 2007 Sibiu in Rumänien geladen worden. In spontanen, ganz ungeplanten Begegnungen mit den Bevölkerungsgruppen der deutschstämmigen Siebenbürger Sachsen einerseits, der unter härtesten und ärmlichsten Bedingungen lebenden Roma andererseits, schlug die Musik und die Authentizität von IRISHsteirisch Brücken und schuf Vertrauen und Nähe in der Universalsprache der Musik.

Zur Formation gehören die Künstler Sigi Lemmerer, Astrid Eder, Ernst Gottschmann, Alexander Meissl, Roland Mayer, Alois Marchner und Katharina-Anna Mayer.

„IRISHsteirisch“ ist Sonderpreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2008

www.irish-steirisch.at