Songs

an einem Sommerabend 2010

 
Mitwirkende:

sowie die Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stifung des Jahres 2010.

Regie: Heinz Lindner

Moderation: Bodo Wartke

Künstlerische Leitung: Ado Schlier

Programmänderungen vorbehalten!

 
 

Hannes Wader

Seit über 35 Jahren ist Hannes Wader mit seinen Liedern unterwegs. Ohne Show und Glamour, ohne Anbiederung an die Medien gelingt es ihm, erfolgreich zu sein. Hannes Wader steuert seinen eigenen Kurs. „Er ist ein zartbesaiteter Melancholiker, kritischer Menschenfreund und begnadeter Volkssänger von zeitloser Gültigkeit“, so urteilt die FAZ über ihn. Wader ging mit berühmten Kollegen wie Konstantin Wecker (2000 und 2001, auch auf Tournee). Er hatte mit ihm einen erfolgreichen Auftritt bei den Songs 2001. Das Spektrum der Lieder von Hannes Wader ist nach wie vor sehr umfangreich. Es reicht vom klassischen Lied über engagierte Volkslieder, zeitkritisch-politischen Songs bis zu romantischen Liedern. Hannes Wader war zum letzten Mal bei den Songs 2006.

 

Bodo Wartke

Bodo Wartke ist ein Tausendsassa. Das Publikum auf der Klosterwiese von Banz schätzt den wandlungs­fähigen Wahl-Berliner als Geschichten erzählenden Chansonnier und virtuosen Pianisten ebenso wie als charmanten Conférencier, der nun im vierten Jahr als wortgewandter Gastgeber durch die „Songs an einem Sommerabend führt. Seit 13 Jahren begeistert der von den Medien hochgelobte und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Künstler mit seinem Klavierkabarett in Reimkultur, das er in den drei abendfüllenden Programmen „Ich denke, also sing´ ich“, „Achillesverse“ und „Noah war ein Archetyp“ im gesamten deutschen Sprachraum präsentiert. In seinem Solo-Theaterstück steht Bodo Wartke seit Mai 2009 nun als „König Ödipus“ auf der Bühne. In seiner exzellent gereimten Neudich­tung frei nach Sophokles wird aus dem griechischen Tragödienstoff ein kurzweiliger, frech und intelligent präsentierter Klassiker. Bodo Wartke in 14 Rollen! Auch in diesem Jahr wird sich der Klavierkabarettist für seine Moderationen ans Klavier setzen und Lieder aus seinem Repertoire zu Gehör bringen.

 

Konstantin Wecker

Konstantin Wecker gehört zu den Multitalenten der deutschsprachigen Kunstszene. Sein solistisches Wirken spannt sich von „Jesus Christ Superstar“ bis hin zu Carl Orffs „Agnes Bernauer“, als Kabarettist tritt er u.a. im Rahmen der Münchener Lach- und Schießgesell-schaft auf, die deutschsprachige Liedermacherszene prägt er seit Jahrzehnten an vorderster Front mit. Er konzertiert u.a. in Skandinavien, der Türkei, Mittel- und Südamerika. Sein konzertantes und politisches Engagement gegen den Faschismus und den Krieg im Irak und für Integration bringt ihm höchste Anerkennung ein. Als Schauspieler und Hauptdarsteller, ebenso wie als Komponist von Filmmusiken, arbeitet er mit den wichtigsten zeitgenössischen Regisseuren zusammen. Er schreibt Theatermu-siken und Musicals, veröffentlicht zahlreiche Bücher, arbeitet u.a. mit Joan Baez und Bettina Wegner zusammen.

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Dominik Plangger

Zu den Highlights bei den Songs 2009 gehörte der Auftritt von Dominik Plangger und seiner Gruppe. Er wurde 1980 in Schlanders in Südtirol geboren und hat sich dort sehr schnell zu einem begehrten Folk- und Rockmusiker gemausert. International ist er stark von Bob Dylan geprägt, aber auch Hannes Wader gehört zu seinen verehrten Vorbildern. Dominik Plangger hat sich für seine Entwicklung und seiner heutigen künstlerischen Reife Zeit gelassen. So spielte er in Irland, aber auch in anderen europäischen Ländern, als Straßenmusiker und verbringt jährlich zwei bis drei Monate auf einer Alm in Südtirol, um dort schöpferische Ruhe und Stille zu finden. Die Einladung von Dominik Plangger bei den Songs 2010 erfolgt auf Wunsch von Konstantin Wecker, der bei seinem Auftritt gerne mit ihm zusammenarbeiten möchte.

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alea

alea, das sind die Brüder Andreas, Peter und Matthias Philipzen und Carsten Hormes, die seit 1985 zusammen Musik machen.
Die Geschichte beginnt weit weg in der Provinz, im ostwestfälischen Bad Driburg am Fuße des Eggegebirges.
1979 beginnen Andreas, Matthias und Peter im Hobbyraum mit Freunden Musik zu machen. Von Anfang an komponieren sie eigene Songs mit englischen Texten und treten schon bald mit ihrem ersten Programm öffentlich auf. In den ersten Jahren wächst ihr Bekanntheitsgrad ansehnlich.
Ende 1990 präsentiert die Band das erste deutschsprachige Programm, wenig später bereits das weite – jetzt unter dem neuen Namen alea .
alea veröffentlicht 1994 ihre erste CD „Bunter Atem“ im Alleingang.
1998 erscheint mit „Sieben lange Tage“ die zweite CD. Mit dem gleichlautenden Programm geht die Band erneut auf Tournee und gewinnt den Nachwuchspreis „Junge Songpoeten“ in Banz 2001. alea war mit Suzanne Vega auf Deutschlandtour und mit Klaus Hoffmann bei vielen Chansonfestivals zu erleben.
2010 sind sie zum zweiten Mal im Hauptprogramm in Banz.

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Claudia Koreck

Es war im Jahr 2007, als sich Bayerns Musikfans in ein Mädchen aus Traunstein verliebten. Das „Madl“ lieferte mit „Fliang“ den Soundtrack des Sommers - und wer Claudia Koreck zuhörte, ließ sich gern dazu verführen, mit ihr auf und davon zu fliegen, und mit ihr barfuß über luftige Wiesen zu laufen, wie es im Songtext hieß. So frisch und unbekümmert, so charmant und leichtfüßig kamen die Stücke der jungen Liedermacherin daher,, dass ihr Debüt-Album „Fliang“ zu einer der erfolgreichsten deutschen Dialektplatten der letzten Jahre wurde. In Bayern verkaufte sich wochenlang kein Album besser - und sogar bundesweit stieg „Fliang“ auf Platz 15 der Charts ein. Das beweist: Man muss nicht jedes Wort in den Textem von Claudia Koreck verstehen, um sie zu begreifen, zu spüren, sich verzaubern zu lassen. Das dürfte auch mit ihren neuen Songs gelingen. Auf dem zweiten Album „Barfuaß um die Welt“ und der Single „I wui, dass du woaßt“ beweist Claudia Koreck eindrucksvoll, dass sie reifer und erwachsener geworden ist. Aus dem Mädchen aus Traunstein ist eine junge Frau aus München geworden - die ihre Zuhörern mit feinster handgemachter Musik zwischen Blues, Folk, Rock und Soul mehr denn je zum Schweben bringt. Claudia Koreck wollte schon 2009 zu den Songs kommen. Jetzt steht ihre Mitwirkung am 16. und 17. Juli 2010 fest.

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Christoph Süß & Band

Christoph Süß, den kennen Sie vielleicht als immer ironische Sprechmaschine des Bayrischen Fernsehens. („quer“, Donnerstag 20.15uhr) Gut. Und nun weiß ein jeder: Alles was man von einem Fernsehmoderator möchte, außer, dass er eben seine Arbeit tut, ist, dass er bitte NICHT singt. Gleichwohl, genau das hat Christoph Süß jetzt gemacht. Zusammen mit seiner wunderbaren vierköpfigen Band, hat er jetzt seine zweite CD unter dem Titel „letzte Bestellung“ herausgebracht. Von der ersten haben Sie nie etwas gehört? Gut, das geht den meisten so. Aber lassen Sie sich eines gesagt sein – das ist kein Argument. Möglicherweise haben Sie schlicht etwas verpasst. Und so etwas soll doch nicht noch einmal passieren. Hören Sie rein in eine dramaturgisch geschickt zusammengestellte Reihe von ironischen, bösen, melancholischen, fetzigen und auch mal einfach lustigen Liedern, die ohne Rücksicht auf irgendwelche gerade herrschenden Moden ins Sein gesetzt worden, was ihnen den Adelstitel „authentisch“ einbringen darf. Dennoch wären sie wohl größtenteils in der Sparte Pop Musik einzuordnen, wenn sie populär wären. Damit sie es aber werden, können Sie jetzt einen Beitrag leisten, in dem Sie ihnen lauschen und sie gut finden, um sie dadurch dann in der Folge populär zu machen. Zu Ihrer und Ihrer Mitmenschen Bereicherung oder halt wenigstens deswegen, damit die Bezeichnung Popmusik endlich passt. Sonst müsste man Herr Süß noch als Liedermacher bezeichnen, nur weil er halt Lieder macht. Und das kann ja keiner wollen.
Die Macher der "Songs 2010" freuen sich auf Christoph Süß in Banz und hoffen, daß er noch öfter zu den "Songs" kommen wird.

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Luz amoi

Luz amoi (bayer. = Hör mal zu!), das sind fünf Musiker rund um den Freisinger Percussionisten Stefan Pellmaier. Er musizierte als Kind innerhalb der Familie und wurde somit mit traditioneller Volksmusik von Kind an vertraut. Nach einer musikalisch abwechslungsreichen Jugend in Big Bands, Sinfonie- und Blasorchestern, Jazz- und Rockbands, fokussierte er seine musikalische Ausbildung an der Münchener Musikhochschule.
Aus dieser Erfahrung heraus gründete Stefan Pellmaier 2005 das Ensemble "Luz amoi" und versucht darin seine bayerischen Wurzeln mit all den anderen musikalischen Stilrichtungen, mit denen er sich über die Jahre hinweg beschäftigte, zu verbinden. Daß seine Musiker fast allesamt aus dem Familienkreis stammen und durchweg Musik studierten, ist wohl ein Glücksfall. Nicht umsonst erhielt die Band schon mehrere Auszeichnungen.
Mit unübersehbarer Spielfreude, unzähligen Instrumenten und überraschenden Arrangements verspricht die Band einen abwechslungsreichen Auftritt.

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Pankraz

Willkommen in der Folk-Ecke der Liedermacherzunft: schöne Melodien, filigrane Arrangements und Texte, die mal Geschichten erzählen und mal in Metaphern schwelgen. Neben solchen aus der Feder vom Gitarristen Thomas gibt´s vertonte Gedichte u.a. von Thomas Brasch, Theodor Kramer und Volker von Törne. Insgesamt herzerwärmende Musik von Hand gemacht. Wie es dazu kam: Nachdem Thomas, Henrike und Gregor schon eine ganze Weile mit jiddischen und selbstverfassten Liedern durch die Lande gezogen waren, vornehmlich um die jeweiligen Residenzen Greifswald, Rostock und Dresden herum, aber auch bis hin zu einem legendären Konzert in Jerusalem, kam im Herbst 2000 Jörg dazu, der frisch nach Dresden gezogen und ausnahmsweise noch nicht ausgelastet war. Neben gelegentlichen Straßenkonzerten gab es dort u.a. immer wieder Auftritte im Zentrum der jüdischen Gemeinde und gemeinsame Events mit der „Ersatzkapelle“. Da sich die Lebensschwerpunkte aber weiter verlagert haben, sind wir inzwischen kreuz und quer über die Republik verstreut, haben den Geiger gewechselt, sind uns ansonsten aber treu geblieben. Naja, und irgendwie waren wir uns gegenseitig nicht ganz unsympathisch, und die Begeisterung von Thomas hat dann noch sein Übriges getan – jedenfalls haben wir zusammen eine CD aufgenommen und sind zuweilen gemeinsam zu hören. Wir sind gerade dabei, eine CD mit dem Ex-Zupfgeigenhansel Thomas Fritz aufzunehmen. Mal sehen, wie´s wird – bisher halten sich Äußerungen, wir könnten als nächste Stufe doch mal mit Bob Dylan spielen, zum Glück noch in Grenzen.

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Carolin No

CAROLIN NO – das sind die Sängerin Caro Obieglo und der Pianist Andreas Obieglo.
Nach der Veröffentlichung zweier Coveralben debütierte das junge Songwriter-Duo im Jahr 2007 unter dem Namen „CAROLIN NO“ mit einem ausschließlich aus eigenen Songs bestehenden Album. Dazu inszenierten die beiden ein Konzertprogramm, voller emotional geprägter Harmonie im Zusammenspiel von Gesang, Klavier, dezenten elektronischen Elementen und feinfühlig eingespielten Videoeffekten.
Im Vordergrund stehen dabei stets der unter die Haut gehende, ausdrucksstarke Gesang von Caro und das einfühlsame Spiel von Andreas.
Der musikalischen Ausrichtung von CAROLIN NO sind keine festen Grenzen gesetzt. Wenn auch Elemente der Singer/Songwriter-Tradition und des Chansons, sowie Anleihen aus Klassik und Pop erkennbar sind, haben sie doch einen völlig eigenen und von anderen Genres der Musik unabhängigen Stil entwickelt.
Für jeden, der sich auf den Sound von CAROLIN NO einlässt, gibt es immer wieder neue Facetten in der Musik und den Texten des sympathischen Paares zu entdecken.

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Stefan Ebert

Stefan Ebert wurde 1981 in Münster in Westfalen geboren. Nach seiner Schulzeit nahm er ein Studium der Schulmusik mit den Hauptfächern Gesang und Klavier an der Musikhochschule Mannheim auf und erhielt Gesangsunterricht u.a. bei Cynthia Grose, Stewart Emerson, Richard Staab, Dania König und Fola Dada.
Mit seinen Soloauftritten begann er 2005, zwei Jahre später machte er mit einem ersten Kleinkunst-Soloprogramm "Du kannst nicht alle haben" auf sich aufmerksam. Parallel zu seinem Solo-Engagement stehen Auftritte mit seiner Indie-Rock-Band "Beispielwelt". Seit 2009 ist er Mitglied der Mainzer "Akademie für Poesie und Musik SAGO".
2009 errang Stefan Ebert drei begehrte Preise der Szene: Den Jurypreis der "Innsbrucker Kleinkunströhre", in Trier den "Comedy Slam" und den 3. Preis im Bundeswettbewerb Gesang in Berlin.

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