Songs

an einem Sommerabend 2012

 
Aktuelle Nachricht!!

Liebe „Songs-Freunde“,

die Veranstaltung heute findet statt!

Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und freuen uns auf Sie!

Das jährliche Festival auf der Wiese vor Kloster Banz bei jeder Witterung, ohne Playback, Musik „von Hand gemacht“ 2012 am 6. und 7. Juli um 19 Uhr auf der Wiese vor Kloster Banz

Es singen & spielen:

Moderation:

sowie den Nachwuchspreisträgern der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2012:

Künstlerische Leitung: Ado Schlier

 

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Konstantin Wecker & Band

Konstantin Wecker, geboren am 1. Juni 1947 in Mün­chen, gehört zu den Multitalenten der deutsch­spra­chigen Kunst­szene. Sein solis­tisches Wirken spannt sich von „Jesus Christ Superstar“ bis hin zu Carl Orffs „Agnes Bernauer“, als Kaba­rettist tritt er u.a. im Rahmen der Mün­chener Lach- und Schieß­gesell­schaft auf, die deutsch­spra­chige Lieder­macher­szene prägt er seit Jah­rzehnten an vorders­ter Front mit. Er konzer­tiert u.a. in Skan­dinavien, der Türkei, Mittel- und Süd­amerika. Sein kon­zertantes und poli­tisches Enga­gement gegen den Faschis­mus und den Krieg im Irak und für Inte­gra­tion bringt ihm höchste Aner­kennung ein. Als Schau­spieler und Haupt­darsteller, ebenso wie als Kompo­nist von Film­musiken, arbeitet er mit den wich­tigs­ten zeit­genössischen Re­gisseu­ren zusam­men. Er schreibt Theater­mu­siken und Musicals, veröffentlicht zahlreiche Bücher, arbeitet u.a. mit Joan Baez und Bettina Wegner zusammen.

Konstantin Wecker lebt und arbeitet heute in München und in der Toscana. Er erhielt zahllose Auszeichnungen für sein umfang­reiches künst­lerisches Werk im In- und Ausland.

Konstantin Wecker wird 2012 zum sechsten Mal in Banz mitwirken.

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Foto: Thomas Karsten 

Heinz Rudolf Kunze

Heinz Rudolf Kunze, Jahrgang 1956, Studium der Germanistik und Philosophie an den Universitäten Münster und Osnabrück, 1978 Literatur-Förderpreis seiner Heimatstadt Osnabrück, gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Rockmusikern. Mit „Dein ist mein ganzes Herz“ landete er seinen ersten Top-Ten-Hit, es folgten Charterfolge wie „Mit Leib und Seele“ oder „Alles was sie will“ und die Verleihung namhafter Schallplattenpreise. Zu seinen 23 Alben gehören Erfolgsalben wie „Brille“ (1991), „Macht Musik“ (1994) und „Halt“ (2000).

In den 80er Jahren begann Heinz Rudolf Kunze auch als Musicalübersetzer zu arbeiten. So übertrug er „Les Misérables“ (1993 in Österreich mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet), „Miss Saigon“ und „Rent“ ins Deutsche; 1988 erhielt er den höchsten Preis der deutschen Musical-Industrie für seine Übersetzung des Lloyd Webber-Stücks „Joseph“.

Mit der Neubearbeitung von Shakespeares „Sommernachtstraum“ hat er seine erfolgreiche Arbeit als Songtexter und Autor fortgesetzt. Er schuf auch den Eröffnungssong für den „Evangelischen Kirchentag 2005“ in Hannover mit seinem langjährigen Gitarristen und Komponisten Heiner Lürig. Im Herbst 2004 hatte sein Musical über E.A.Poe am Stadttheater in Saarbrücken Premiere. Zusammen mit Konstantin Wecker schrieb er das Musical „Quo Vadis“ für das Stadttheater Trier, es kam im Frühjahr 2005 zur Aufführung.

Auch in seinen Büchern präsentiert er sich als Wort-Künstler. „Sprache ist ein Scheitern, das der Rede nicht wert ist“ – zumindest für Heinz Rudolf Kunze. Er läßt ihr nichts durchgehen, und erst recht nicht denen, die geschwätzig die eigene Geistlosigkeit nieder reden wollen. Kunze bleibt der unbequeme Beobachter, der in seinem reichen Sprachreservoir immer wieder neue Mittel findet, schleichende Veränderungen in der Gesellschaft in ein schrilles, entblößendes Licht zu rücken. Das Erstarren in der Warteschleife des Lebens, die Orientierungs- und Ziellosigkeit in Politik und Privatem stehen in seinen Texten und Liedern meistens im Vordergrund. Doch Kunze ist keiner, der aus dem Glashaus heraus mit Steinen wirft. Immer wieder stellt er kritisch die eigene Zuschauer-Position in Frage, beschreibt die Diskrepanz von Sehnsüchten und Vermögen, vom Aufruhr der Gedanken und vom Defätismus oder der Ratlosigkeit, wenn es darum geht, diese ins Leben hineinzustoßen. Er provoziert, spielt mit Rollen und Haltungen, schmäht und ironisiert, ist bitter oder kokett – kurz, er tut alles, um seine Zuhörer und Leser zu einem Gespräch zu verführen, zum Widerspruch zu reizen oder zum Zuspruch.

Heinz Rudolf Kunze war 2007 das erste Mal bei den Songs.

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Giora Feidman & Gitanes Blondes

Wie klingt es,  wenn der Grandseigneur der Klezmer-Musik auf die junge Klezmer-Generation trifft? Wenn sich seine Erfahrung von zahlreichen CD-Einspielungen und einem ganzen Leben auf der Konzertbühne mit der ungestümen und ungebremsten Spielfreude von vier jungen Virtuosen unter einem Hut finden sollen? Musikalisch sprachen sie bereits dieselbe Sprache, keine Frage. Aber es galt noch, das richtige Repertoire zusammenzustellen. Die traditionellen Klezmer-Weisen standen als gemeinsamer Fundus bereit, doch im Verständnis von Giora Feidman bleibt die Klezmer-Kultur nur lebendig, wenn sie auch Werke mit einbezieht, die heute entstehen. Und welch schönere Chance könnte sich für solch zeitgenössischen Klezmer bieten als der Dialog zwischen verschiedenen Generationen?

Mal klingt es nach dem fernen Indien, mal nach dem nahen Osten, mal nach chassidischer Mystik und dann wieder – weltlich lebensnah – nach dem Shtetl in Osteuropa.  Eine abwechslungsreiche Palette temperamentvoller Farbigkeit, die sofort ansteckt.

Kritiker haben das Spiel des weltberühmten Klarinettenvirtuosen als Kunstform in sich gefeiert, für die es in dieser Welt keinen Vergleich gäbe.

Geboren wurde Feidman 1936 in Argentinien als Sohn jüdischer Einwanderer aus Bessarabien. Er wuchs mit der Tradition jüdischer Folklore auf (Vater, Großvater und Urgroßvater waren Klezmorim) und erhielt schon früh von seinem Vater Klari­nettenunterricht. Nach seinem Musikstudium verpflichtete ihn das Israel Philharmonic Orchestra, für das er 18 Jahre spielte. Danach begann er, das schon fast untergegangene musikalische und spirituelle Erbe der zweitausend­jährigen Wanderschaft des jüdischen Volkes durch die Länder der Erde aus dem Dunkel der Vergangenheit zu holen. Damit initiierte er die weltweite Renaissance des Klezmer und ebnete gleichzeitig dieser Musik den Weg auf die klassische Konzertbühne. In Deutschland sind seine Konzerte über das rein musikalische Erlebnis hinaus zum Medium eines neuen Dialogs zwischen Juden und Nicht-Juden geworden. Im April 1995 trat er, anlässlich des Besuchs des polnischen Außenministers 50 Jahre nach Kriegsende, auch im Deutschen Bundestag auf.

Giora Feidman war 1995, 1999 und 2005 zu Gast bei den „Songs an einem Sommerabend“.

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Claudia Koreck

Live ist ihr Lieblingszustand: Nach einem erfolgreichen Jahr auf Tour präsentiert Claudia Koreck ihre erste Live-CD. „I kon barfuass um die Welt fliang und dabei menschsein“ enthält die besten Songs ihrer drei Platten, mitgeschnitten beim Konzert im Circus Krone im Oktober in München. Außerdem enthält die Doppel-CD das aktuelle Album „menschsein“ – in einer neuen Edition mit fünf Bonustracks, darunter ein Duett mit Annett Louisan.    

Menschsein. Viele verbinden damit das private Glück. Claudia Koreck auch, sie hat im Mai ihr drittes Studioalbum unter jenem Titel veröffentlich – und darauf einschneidende persönliche Erfahrungen verarbeitet. Aber die Wahl-Münchnerin verbindet damit auch das Live-Spielen. Das Auftreten. Hier kann sie ganz menschsein. „Auf der Bühne möchte ich zeigen, wer ich bin“, sagt die 25-Jährige. „Live spüre ich eine gewisse Grund-Verbundenheit mit den Leuten. Obwohl ich weiß, dass es nicht stimmt, habe ich das Gefühl: Hier sind nur Freunde da“, betont die Singer-Songwriterin und freut sich über ihre Fans. „Mit meinen Konzerten will ihnen etwas zurückgeben.“ 

Live ist ihr Lieblingszustand. Mehr als 400 Konzerte hat die Mundart-Rockerin seit ihrem Sensations-Debüt „Fliang“ im Jahr 2007 gegeben. Allein in diesem Jahr waren es 65, rechnet man die Support-Shows dazu, die Claudia Koreck für die legendären Eagles auf deren Deutschlandtour präsentiert hat – und unter anderem in der Hamburger O2-Arena auftreten durfte. „Außerhalb von Bayern vor einem so großen Publikum zu spielen, das war schon etwas ganz Besonderes“, blickt die Sängerin und Songwriterin zurück. Die erste Live-CD war also nur eine Frage der Zeit. „Viele Leute haben mich auf den Konzerten gefragt, warum es keine Live-CD von uns gibt?“, erzählt Koreck. Weil auch ihre neue Band „gut eingegroovt“ sei und sie sich „musikalisch wohlfühlt“, wie sie sagt, hätte sie sich für die Live-Platte entschieden. Auch, um ihre Stärken auf der Bühne zu dokumentieren. Claudia Koreck kann Intimität erzeugen und sich der Musik zart und leise hingeben; Claudia Koreck kann aber auch laut werden und ihre ganze Kraft in die rockigen Arrangements der exzellenten Band legen. Leise, laut, intim, kraftvoll - dieses emotionale Wechselspiel, das ihre Live-Performances ausmacht, sollte festgehalten werden. Möglichst authentisch.    

Produzent war einmal mehr Korecks Mann und musikalischer Förderer, Gunnar Graewert. Der hat bei der Produktion sehr darauf geachtet, dass der besondere Live-Sound nicht durch die üblichen Nachbearbeitungen verfremdet wird. Rau statt glatt war die Devise, hier und da rumpelt und knistert es, und der Hörer fühlt sich, als stünde er im mitten im Konzertsaal und lausche.       

Mitgeschnitten wurde in mehreren Städten, aber letztlich hat es das Heimspiel am 6. Oktober 2011 im Münchner Circus Krone auf die CD geschafft. „Das ist ein magischer Ort“, schwärmt Koreck. „Meine ganze Familie war dort – emotional und von der Stimmung dort war das einsame Spitze!“ Frühe Hits wie „Fliang“ sind ebenso auf Platte zu hören wie Raritäten („Creepin‘ In“, „s’ewige Lem“) und aktuelle Stücke, darunter „Hunger“ und „menschsein“. 14 Titel insgesamt, die eines bestätigen: Claudia Koreck ist eine ausdrucksstarke Bühnenkünstlerin, die das Rampenlicht braucht, um aufzublühen.     

Zweiter Bestandteil der Doppel-CD ist das aktuelle Studioalbum „menschsein“ – allerdings in einer großzügigen Bonusedition. So enthält die Platte zusätzlich das „Omalied“, die bayerische Version des Sommerhits „Beautiful“ sowie die bisher unveröffentlichten, aber live oft erprobten Stücke „Hoamkimst“ und „Sommer im Dezember“.

Und dann ist da noch der jüngste Song aus der Feder von Claudia Koreck: „Wenn ich so wär wie du“ ist ein luftig-leichtes Lied zum Träumen und Gedanken tanzen lassen. Eines, das zwei der außergewöhnlichsten Sängerinnenstimmen vereint, die Deutschland derzeit zu bieten hat: Claudia Koreck und Annett Louisan. Das Duett der jungen Pop-Prinzessinnen hat sich bei einer Begegnung der beiden in Hamburg ergeben. „Ich glaube, wir sind Seelenverwandte“, schwärmt Koreck über die Bestseller-Chanteuse aus Norddeutschland. „Sie hat den Song vom ersten Moment an geliebt.“ Aufgenommen wurde das Stück in Gunnar Graewerts Studio in Schwabing

Claudia Koreck ist zum 2. Mal Gast in Banz.

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Melanie

Die US-amerikanische Sängerin und Songwriterin Melanie, die in erster Linie unter ihrem Vornamen bekannt ist, ist ab 2012 wieder mit ihren legendären Hits wie "Beautiful People", "Ruby Tuesday" und "Look What They Done To My Song Ma", einer Mischung aus Pop/Folk/Rock, auf Tournee. Ihre Songs wurden von Cher und Dolly Parton gecovert. Vergleiche mit Elvis Presley(!) sprechen für sich. Woodstock machte sie zu dem Star, der Sie noch immer ist und bescherte ihr bis heute ungebrochenen Erfolg.

Melanie Safka wird wegen ihrer Welthits „Ruby Tuesday“ und „Beautiful People“ gern mit der dro­gen­schwangeren Hippie-Bewegung der aus­klin­genden Sech­ziger in einen Topf geworfen. Dabei verhehlt man, dass die Künstlerin im Gegensatz zum Gros des Aufgebots von Woodstock nüchtern auf der Bühne stand. Nicht zuletzt deshalb zählt sie zu den Überlebenden und lässt sich als Musikschaffende auch heute noch von unermüdlichem Sendungsbewusstsein treiben. Bereits 1972 wurde sie offizielle UNICEF-Botschafterin und gab der Organisation ein nahbares Gesicht, das sich weder privat noch beruflich je verbiegen ließ. Während sie als Songwriterin einen Höhepunkt nach dem anderen erlebte und mit dem Emmy ausgezeichnet wurde, blieb sie ihrer Familie als Frau und Mutter treu, ohne ihre Suche nach spiritueller und musischer Erfüllung aufzugeben. Heute behauptet sie sogar, nie besser gesungen, nie beseelter kom­poniert zu haben, wovon nicht nur ihr jüngstes Album „Ever Since You Never Heard of Me“ zeugt. Melanie inspiriert weiterhin Generationen von offenen Musik­hörern mit ihrer ureigenen Mischung aus poppigem US-Folk und Rock, gespeist von der Kraft und Liebe fami­liärer Bande, was sie nun gemein­sam mit ihrem Sohn Beau und dem Projekt Folk Lure beweist.

Nach vielen Jahren ist es gelungen Melanie für einen Auftritt bei den Songs 2012 zu gewinnen.

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Timon Hoffmann

Timon Hoffmann genoss eine mehrjährige, erfolgreich abgeschlossene Schauspiel- und Gesangsausbildung am renommierten Konservatorium in Wien.

Jahrelang spielte er Hauptrollen in Musicals wie Jesus Christ Superstar, Cats, Sunset Boulevard, Hair, Cabaret und West-Side-Story. Außerdem wirkte er in verschiedenen Fernsehserien mit und ist als Synchron- und Werbesprecher tätig.

Beeinflusst durch Größen wie Ulrich Roski, Werner Lämmerhirt und Hannes Wader hat er sein eigenes Liedermacherprogramm entwickelt: Lachen ist garantiert und Nachdenken garantiert nicht verboten, denn Timon hat die Gabe, das Komische im Alltäglichen zu erkennen und pointiert zu beschreiben.

Er charakterisiert  sich selbst so: „Bisher fand ich die Bezeichnung „Sit Down Comedian“ für mich am Treffendsten. Da das oft missverstanden wurde und sich Comedians momentan stärker vermehren, als die Silberfische in meinem Badezimmer, gefiel mir dann „Liederlacher“ besser.

Timon Hoffmann wird das 2. Mal bei den Songs an einem Sommerabend dabei sein.

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Matthias Brodowy

Geboren an einem Julitag des Jahres 72 des vergangenen Jahrhunderts im vergangenen Jahrtausend in der Stadt Heinrichs des Löwen. Über Wolfsburg und Hildesheim schließlich Mitte der 70er in Hannover sesshaft geworden; Brodowy ist also quasi ein Hannoveraner mit Migrationshintergrund. Dort Schule besucht, Messdiener und Organist gewesen, Zivildienst abgeleistet und schließlich auch an der Leine studiert. Nach seinem Zivildienst nimmt Brodowy sein Studium auf. Geschichte und Germanistik für das Höhere Lehramt, zwei Jahre später kommt als neues Hauptfach die katholische Theologie dazu. Auch wenn er durchaus gerne Beamter auf Lebenszeit geworden wäre, kann er nicht gegen seine Berufung an. Er entscheidet sich, das Hobby zum Beruf zu machen und wird Kabarettist.

...und dann kam das „schwarze Schaf“

Im März 1999 erhielt Brodowy von Hanns Dieter Hüsch den Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ (s. auch www.dasschwarzeschaf.com). Hüsch war damals Juryvorsitzender und Schirmherr des Wettbewerbes. Direkt danach ging Brodowy auf seine erste Deutschlandtournee. Im Jahr 2000 folgte als weitere Auszeichnung der „Prix Pantheon“ und kurz danach der Kabarettpreis „Sprungbrett“ des Deutschen Handelsblattes. Im Dezember 2000 war Brodowy der einzige Bühnengast bei Hanns Dieter Hüschs Abschied von der Tourneebühne im Adolfinum in Moers, Hüschs alter Schule. Neben allen Bühnenaktivitäten arbeitet Brodowy regelmäßig für Radio und Fernsehen. Für seine Kurzcomedy „Kochen mit Wok“ wurde er mit dem „radio-ffn-comedy-award“ ausgezeichnet. 2003 moderierte Brodowy zum ersten Mal im GOP Hannover ein Varieté-Programm. Weitere Conferéncier-Engagements folgten, u.a. bei Roncalli in Düsseldorf. Bis 2008 entstanden sechs Solo- und mit dem Puppenspieler Detlef Wutschik ein Duoprogramm. Für sein aktuelles Tourneeprogramm „Allergie – Besser als nix!“ stand ihm Horst Schroth als Coach zur Seite.

Brodowy privat

„Privates soll eigentlich privat bleiben, deshalb das Wichtigste in kürze:

Ich bin verheiratet, habe einen Sohn und eine Tochter. Noch mehr? Ich lese gerne, ich musiziere gerne, ich esse gerne! Damit ist das wichtigste gesagt. Ich sammle keine Briefmarken, habe überhaupt kein Händchen für Computer und andere technische Geräte und bin kein großer Sportler. Genau genommen gar keiner. Dafür bin ich ein Spieler: Doppelkopf, Skat und Gesellschaftsspiele, aber nur in netter Runde und vor allem nie am Rechner. Im Urlaub fahren wir gerne an die Nordsee – Föhr, Amrum, Helgoland. Letzteres haben wir mal 16 Tage im Winter erlebt; mit Schnee, dafür wegen Sturms für mehrere Tage abgeschnitten vom Schiffs- oder Flugverkehr. Großartig! Auf Helgoland haben wir auch 2004 in einer „Hummerbude“ standesamtlich geheiratet.

Ich war noch niemals in New York, habe aber auch nicht die Absicht, dorthin zu müssen. Meine Lieblingsstadt ist Rom, wer mich kennt, den wunderts nicht. Italienisch ist auch unser bevorzugtes Essen, aber ebenso die gute schlesische Hausmannskost meiner Großeltern, z.B. Stampfkartoffeln mit Buttermilch – im Sommer eine Wonne! Überhaupt Kartoffeln. Wäre es nicht so sinnlos, könnt` ich mich in Kartoffeln reinsetzen. Naja, und dann gibt’s noch viel mehr zu erzählen. Aber das verbrate ich vielleicht mal irgendwann in einem meiner nächsten Programme...“

Bei den Songs 2012 ist Martthias Brodowy das 1. Mal dabei.

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Dominik Plangger

Zu den Highlights bei den Songs 2009 gehörte der Auftritt von Dominik Plangger und seiner Gruppe. Er wurde 1980 in Schlanders in Südtirol geboren und hat sich dort sehr schnell zu einem begehrten Folk- und Rockmusiker gemausert. International ist er stark von Bob Dylan geprägt, aber auch Hannes Wader gehört zu seinen verehrten Vorbildern. Dominik Plangger hat sich für seine Entwicklung zu seiner heutigen künst­lerischen Reife Zeit gelassen. So spielte er in Irland, aber auch in anderen europäischen Ländern, als Straßenmusiker und verbringt jährlich zwei bis drei Monate auf einer Alm in Südtirol, um dort schöpfe­rische Ruhe und Stille zu finden.

Er wird bei den Songs 2012 zum 4. Mal dabei sein. Die Einladung von Dominik Plangger bei den Songs 2012 erfolgt auf Wunsch von Konstantin Wecker.

 

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Franky Fuzz

Greift Franky Fuzz zur Gitarre, werden Grenzen überschritten. Er mag Beat, Rock’n’Roll und Liedermacherei und am Liebsten alles zusammen. Neben seinem Dasein als Bandmusiker, u.a. für den Kabarettisten Bodo Wartke, fühlt er sich auch als Solokünstler pudelwohl.

Vor gut drei Jahren begann er damit, heitere deutsche Lieder zur Gitarre zu schreiben. Die Songs, wie aber besonders auch seine von Humor geprägte Bühnen­präsenz kamen beim Publikum so gut an, dass er daraus nun ein abendfüllendes Programm mit dem Titel „So wie die Dinge liegen“ gemacht hat. Bob Dylan und Reinhard Mey im Geiste singt der in Berlin geborene Barde von unmöglichen Berufen, skurrilen Erlebnissen und von tragischen Figuren - wie dem staubsaugenden Nachbarn, dem untreuen Zirkus­direktor oder einem lebensmüden Suppen­verkäufer. Auch wenn er dabei nur mit seiner Gitarre auf der Bühne steht, fließt die Energie des Rock’n’Roll - mit Hüft­schwung und geschüttelten Haaren - immer in seine Show mit ein.

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Stefanie Polster

Die gebürtige Velburgerin/Landkreis Neumarkt i.d.Opf. kehrt nach 10 Jahren Studium und Leben in Berlin zu ihren Wurzeln zurück.

Stefanie Polsters Debutalbum „Stöll da voa“ ist ein Mix aus Pop und Rock, beeinflusst  von Jazz und Funkelemente, mit bayerischen, genauer gesagt, oberpfälzischen Texten. Mit dem Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer ging Stefanie Polster in Osteuropa und Südafrika auf Tournee. Unter anderem sang sie auch im Solistenchor Berlin unter Leitung von Christian Steyer und im Friedrichstadtpalast Berlin, der größten Revuebühne Europas. Fünf Jahre lang ging Stefanie Polster mit einer Musical-Company auf Tournee. Bei dieser Show konnte sie zusätzlich zu Tanz und Gesang ihre Fähig­keiten im Schauspiel und in der Moderation ausbauen. Natürlich stand Stefanie Polster nicht unentwegt auf der Bühne. Für Filme, Werbespots und dergleichen leistete sie etliche Studioarbeit. Mit ihrer a capella Band „Peter and the Wolvettes“ tourt sie seit 2 Jahren erfolgreich durchs Land.

In Berlin lernte sie Menschen kennen, die ihre Musik und ihr Leben bereicherten und ein Stück des Weges mit ihr gingen.

 

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Roger Stein

„Literarischer HipHop“ heißt das Etikett, das „Tipp die Kulturwoche“ (ORF) in ihrem Kommentar Roger Stein auf die Stirn klebte. Dies trifft allerdings durchaus den Punkt, wenn man bedenkt, dass der 30jährige nicht nur Kompositionen und Lieder schreibt, sondern seine Texte auch in einschlägigen Literaturzeitschriften veröffentlicht.

Roger Stein, in Zürich geboren. Er erhielt seit dem 8. Lebensjahr eine klassische Klavier­ausbildung und studierte 1995 bis 2000 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien klassischen Gesang. Parallel dazu absolvierte er sowohl ein Studium der Theater- und Musik­wissenschaft als auch der Germanistik an der Universität Wien. Roger Stein hat einen vielseitigen Weg zurückgelegt, der ihn von Germanistik & Theaterwissenschaft weg, zunächst als Sänger in Opernproduktionen verschlug, danach über die Musikalische Leitung bei ver­schiedenen Produk­tionen und diverse Kompositionen im Theater und Kabarettbereich schließlich bis zum Sprechgesang führte, dem heute seine große Liebe gilt. Seit dem Jahr 2000 arbeitet und lebt er mit Sandra Kreisler zusammen, mit der gemeinsam 2006 WORTFRONT® gegründet wurde. Seit dem Herbst 2010 ist Roger Stein auch mit einem Soloprogramm auf Tour, „Schnee von Morgen“. Mit diesem Programm gewann er auch den erst­mals ausgeschriebenen Sächsischen Liedermacher Preis „Meissener Drossel“.

 

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Trio Ohrenschmalz

Das TRIO OHRENSCHMALZ macht seit 2003 Musik im Stil der 20er Jahre. Julius Hassemer (Gesang), Angelika Feckl (Violine) und Stefan Haberfeld (Piano) sind selbst in den Zwanzigern, »vom Scheitel bis zum Schuh«, wie sie singen. Sie zählen zu einer Generation, die sich für den Lebensstil, vor allem für die Musik jener Jahre begeistert, als Herzens­brecher wie Heinz Rühmann die Bühnen des Landes eroberten.

Heute erobert das Trio. Immer noch passioniert wie Heesters, zynisch wie Otto Reutter, vergnüglich wie die Comedian Harmonists, beweisen die Berliner Künstler, wie aktuell und lehrreich die Texte von damals noch heute sind. Sie haben sich diesen Stil maßgeschneidert: Sie schreiben und komponieren längst eigene Beiträge in der Lebensart der 20er Jahre.

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